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Spielen in Kneipen, Gasthäusern und Cafés

Spielen in der Kneipe

2021 wird der Verein Spiel des Jahres als Schwerpunkt Projekte fördern, die das Spielen in Kneipen, Cafés, Restaurants und anderen Gastronomiebetrieben stärken. Denn beides gehört eng zusammen: Wo Menschen zusammenkommen, an einem Tisch sitzen, den beschleunigten Alltag hinter sich lassen, erzählen und Gedanken austauschen, da beginnen sie zu spielen.

Essen, Trinken, Spielen: Zum Beispiel im Wiener Café Benno

Das Förderprogramm soll mehr Sichtbarkeit für Spiele schaffen und das Spielen als Kulturgut, als Gegengewicht zum Alltag, stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. Denn Spielen ist im Kern immer auch Kommunikation. Brettspiele müssten nicht nur im Wohn- oder Kinderzimmer stattfinden. Sie gehören zum öffentlichen Leben dazu, dürfen neugierige Blicke anziehen und sollen Fremde zu Mitspielenden machen. Denn wo gemeinsam gespielt wird ist kein Platz für Misstrauen, Ausgrenzung und Hass.

Die Idee ist nicht neu. Historisch betrachtet waren Gasthäusern schon immer Orte des Spielens. Kartenspieler hatten dort ihren Stammtisch, das Klackern von Würfeln im ledrigen Würfelbecher gehörte und gehört zur Geräuschkulisse vieler Gaststätten, genauso wie Darts, Tischkicker und der Billardtisch nicht wegzudenken sind. Der Grund ist einfach: Es macht Spaß, mit Freundinnen und Freunden, Bekannten und vielleicht einer Zufallsbekanntschaft im Spiel zusammenzufinden. Jung und Alt können so gemeinsam die Herausforderungen eines Brett- oder Kartenspiels durchleben, und auch Familien mit Kindern finden eine tolle Beschäftigung. Spielende Gäste bleiben lange und kommen gerne wieder.

Auch in der Duisburger Studentenkneipe Finkenkrug wird gespielt, hier während eines „Spielend für Toleranz“-Nachmittags

Nicht nur junge Erwachsene, auch Familien und viele ältere Gäste zieht es zum Spielen in Cafés und Bars. Manchmal bringen sie eigene Spiele mit, die sie bereits kennen und mögen. Noch schöner ist es aber, wenn es neben einer Speisekarte auch eine „Spielekarte“ gibt, aus der man attraktive Brettspiele wählen kann und diese womöglich sogar erklärt werden. Welche Spiele sind dafür besonders geeignet? Der Spiel des Jahres e.V. hat eine unverbindliche Auswahlliste aus unterschiedlichsten Kategorien zusammengestellt, um für jeden Geschmack, unterschiedliche Spieldauer und Gruppengröße etwas im Angebot zu haben: Die meisten Spiele passen auch auf kleine Tische, haben keine schnell verschwunden Kleinstmaterialien, sind flott erklärt – und alle sorgen für sehr großen Spielspaß.

Das Spiel-des-Jahres-Förderprogramm richtet sich an Kulturkneipen, Landgasthäuser, Szenelokale, Hotelbars, Cafés in öffentlichen Einrichtungen und alle anderen Gaststätten, die sich auf spielende Gäste freuen. Spielerische Thementage mit sachkundigen Menschen, die Spiele erklären, Neuheitenpräsentationen, „Social Gaming“-Abende für Einzelgäste oder Brettspielturniere können zu den Projekten gehören, die 2021 gefördert werden. Details zu den Förderspielregeln: Antragsverfahren ➜.

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