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Förderprogramm

Förderprogramm

Der Spiel des Jahres e.V. fördert Projekte, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Stellung des Spiels als Kulturgut in der Gesellschaft zu stärken. Prinzipiell kann zu allen Projekten ein Förderantrag eingereicht werden, zusätzlich wird jedes Jahr ein besonderer Förderschwerpunkt ausgerufen, um gezielt den Fokus auf bestimmte Bereiche zu lenken.

Die Förderschwerpunkte der letzten fünf Jahre waren:

  • 2021 Förderschwerpunkt: Spielen in gastronomischen Einrichtungen
  • 2020 Förderschwerpunkt: Spielen mit Menschen mit Handicaps
  • 2019 Förderschwerpunkt: Spielen in Bibliotheken und Ludotheken
  • 2018 Förderschwerpunkt: Spielen in Jugendstrafanstalten
  • 2017 Förderschwerpunkt: Spielen mit Flüchtlingen

Verfahren

Der Förderschwerpunkt im Jahr 2022 wird auf der Förderung von „Spielen in Ganztagseinrichtungen“ liegen.

In der Entwicklung von vielen Kindern und Jugendlichen nehmen die Ganztagsschule, der Hort oder die Übermittagsbetreuung einen gewichtigen Teil ein. Auch in den nächsten Jahren werden die Angebote an Ganztagsbetreuung ausgebaut werden.
Dies gibt den Lehrkräften und dem pädagogischen Personal die Chance, vermehrt Gesellschaftsspiele in den schulischen Kontext einzubauen.
Auch wenn es immer mehr spielähnliches Lernmaterial gibt, kommen echte Brettspiele meist nur außerhalb des eigentlichen Unterrichts auf den Tisch. In der Nachmittagsbetreuung wird es häufig so praktiziert, dass die Kinder eigenständig Spiele aussuchen und für sich untereinander in Kleingruppen spielen. Dies führt unserer Erfahrung nach aber dazu, dass üblicherweise Spiele ausgewählt werden, die für die Entwicklungsstufe der Kinder nicht geeignet sind oder wenig modernen Spielreiz bieten.
Das Entdecken neuer Gesellschaftspiele muss angeleitet werden, die Kinder und Jugendlichen müssen dabei aktiv begleitet werden. Gerade im Konzept der Ganztagsschule bieten sich mehr Gelegenheiten dieses angeleitete Spielen vor allem auch zum Aufbau sozialer Kompetenzen einzusetzen.

Mögliche Beispiele:
1) Schülerinnen und Schüler organisieren wöchentlich einen Spielenachmittag.
2) An der an den Ganztag angeschlossenen Schule wird ein Fortbildungstag zum Erlernen neuer Spiele veranstaltet.
3) Eltern oder Lehrkräfte werden an einem Spiele-Event dazu eingeladen, um neue Spiele kennenzulernen.
4) Ausbildung von Spiele-Lotsen oder die Anfertigung eines Spiele-Passes.

Neben diesen Beispielen sind weitere Ideen willkommen!

Für die Antragstellung gilt:

Falls Spiele angeschafft werden sollen, muss in der Konzeption eine Person genannt werden, die für die Spiele verantwortlich ist. Es muss dargelegt sein, wie gewährleistet wird, dass die Spiele zum Einsatz kommen. Der reine Aufbau einer Spielesammlung ohne weitere Konzepte wird nicht gefördert.

Die förderfähige Kostenübernahme für die Beschaffung von Gesellschaftsspielen ist auf maximal 500 Euro beschränkt.

Es gibt drei Pakete zu je 500 Euro oder die Möglichkeit, ein individuelles Spielepaket zusammenzustellen. Dafür bitten wir, die Spiele möglichst im örtlichen Fachhandel zu beziehen.

Auch andere Kosten können geltend gemacht werden. In jedem Fall muss eine Kostenaufstellung und ein Projektplan (zeitlicher Ablauf mit Zielen) beigelegt sein.

FAQ und Förderantrag „Spielen in Ganztagseinrichtungen“
Beispielantrag „Spielen in Ganztagseinrichtungen“

Für die Antragsstellung von Projekten, die nicht zum Förderschwerpunkt gehören, gilt:
Im Antrag muss überzeugend dargestellt sein, wie das Projekt das Spiel als Kulturgut in der Gesellschaft stärkt. Auch muss die herausragende Stellung des Projektes begründet werden. In jedem Fall muss eine Kostenaufstellung und ein Projektplan (zeitlicher Ablauf mit Zielen) beigelegt sein.

FAQ und Förderantrag
Beispielantrag

Die Bewerbungsfrist des Förderprogramms läuft bis einschließlich 31. Januar 2022.