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Dokumentation und Ausstellung: fünf Jahrzehnte Brettspielgeschichte

Spielearchiv

Der Verein Spiel des Jahres fördert das Projekt „Spiel-Persönlichkeiten“ des Spielzeugmuseums Nürnberg. Ziel des Projektes ist die umfassende Erforschung und Dokumentation des Spiels in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte als vom Menschen initiiertes und vorangebrachtes Kulturgut. Das Projekt bedient sich der wissenschaftlichen Methode der Oral History, der Befragung von Zeitzeugen. Menschen, die die Brettspielbranche zu dem gemacht haben, was sie heute ist, werden interviewt, um ihre Erlebnisse, Erkenntnisse, Impulse und Wahrnehmungen zu reflektieren.

Die Fassade des Spielzeugmuseums in Nürnberg

Diese Interviews beginnen, abhängig von der pandemischen Lage, voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2021. Resultate des Projekts werden eine Online-Darstellung inklusive Videointerviews sowie eine abschließende Print-Publikation mit Nachschlagewerk-Charakter sein.

In einem zweiten Schritt möchte der Verein Spiel des Jahres, dass einzelne Projektergebnisse nicht nur im Spielzeugmuseum, sondern als eine Wanderausstellung an verschiedenen Orten zu sehen sind. Diese soll einen Einblick in die Entwicklung des deutschsprachigen Brettspiels der letzten 50 Jahren bieten und dabei insbesondere nach den Menschen fragen, die das Thema Spiel voranbringen: Kreativen Persönlichkeiten der Spielebranche und ihren Beweggründen und Leidenschaften beim Erfinden, Gestalten, Verlegen, Handeln, Sammeln und Kritisieren von Brettspielen.

Schaudepot

Im historischen Pellerhaus: Das Alex-Randolph-Schaudepot (Bildquelle: Museen der Stadt Nürnberg cc by-sa 4.0 Wikimedia)