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Marl: Spielen verbindet

Schon zum zweiten Mal fand am 18. Januar eine Veranstaltung unter dem Motto „Spielend für Toleranz“ im nordrhein-westfälischen Marl statt. Organisiert wurden die Veranstaltungen dort durch den Verein „Marl spielt! e.V.“, der durch das ehemalige Kinderspiel-des-Jahres-Jurymitglied Tina Kraft gründet wurde. Der Verein organisiert in Marl einen wöchentlichen Spieleabend und unterstützt die dortige spielpädagogische Einrichtung des Jugendamtes.

„Qwirkle“, generationenübergreifend

Die Veranstaltungen des Vereins unter dem Motto „Spielend für Toleranz“ fanden im Begegnungszentrum der ehemaligen Zeche Auguste Victoria statt. Gut 50 Spielerinnen und Spieler verschiedener Altersgruppen und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen fanden sich  zusammen, auch, weil sich Dank der Marler Zeitung die Veranstaltung bis über die Stadtgrenzen herumgesprochen hatte. Pamela Tschentscher und Tina Kraft, Mitglieder des Vereins ‚Marl spielt!‘ und Ehrenamtliche des Begegnungszentrums erklärten Spiele und spielten natürlich auch selbst mit, so die Mitteilung aus dem Verein. Als besonders beliebt erwiesen sich dort „Azul“ und „Qwirkle“. Aber auch „Drecksau“,  „L.a.m.a.“, „Facecards“ oder „Monster Match“ wurden wiederholt gespielt.

Auch Spiele wie „Azul“ fördern die Kommunikation

Am Ende zogen Integerationsbeauftragter und Veranstalter eine positive Bilanz der zweiten Spielend-für-Toleranz-Veranstaltung in Marl: „Der Integrationsbeauftragte der Stadt Marl, Deniz Tekmen, stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung und verwöhnte die Gäste mit Pizza und Getränken. Er freute sich über die problemlose Kommunikation der vielen unterschiedlichen Teilnehmer ebenso wie über die entspannte Atmosphäre. Einige Flüchtlinge erkundigten sich sogar nach anderen Spieletreffs in der Stadt Marl“ , schreibt der Verein. „Das Motto ‚ Spielen verbindet‘ gilt in Marl schon seit 30 Jahren und findet sich in seiner Bedeutung bestätigt in der deutschlandweiten Initiative der Brettspieler ‚Spielend für Toleranz‘, die ebenso ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzten möchte. Alle Initiatoren sind sich einig, dass es weitere Veranstaltungen geben soll.“

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