Suche
Suche Menü

Stipendiat Richard Lenherr berichtet über seine Erfahrungen

Nachdem im Jahr 2020 das Nachwuchst-Spieleautor*innen-Stipendium pandemiebedingt nicht vergeben wurde, konnte im Jahr 2021 der Autor Richard Lenherr die unabhängige Jury der Spiele-Autoren-Zunft überzeugen.

Das von Friedhelm Merz begründete Spieleautorenstipendium wird seit 1995 vergeben. Es ist mit 3000 Euro dotiert und ermöglicht den Stipendiat*innen Einblicke in die Verlagsarbeit, in den Spielwarenhandel sowie die Vermittlung von spieltheoretischem Wissen. Dafür absolvieren sie in einem Zeitraum von vier Wochen verschiedenste Praktika.

Lenherr hat diese Praktika – die ihn von Zürich nach Göttingen, Ravensburg, München und nach Köln führten – nun absolviert. Sein Bericht darüber liegt nun vor.

Brettspieltag in Oberursel

Gut 100 Besucher:innen waren da: Am 2. April 2022 fand der erste Brettspieltag „Orschel Spielt!“ in Oberursel statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der vhs Hochtaunus mit dem Jungend- und Kulturverein Portstrasse.

Die Qual der Wahl

Auch ein Spielepaket der Aktion „Spielend für Toleranz“ war mit dabei. „Dank der tollen Unterstützung in Form von Spielepaketen vom Spiel des Jahres Verein, Amigo, Kosmos, Ravensburger, Abacus, Asmodee, dem Deutschen Spieleverlagverein und weiteren Spieleverlagen sowie dem Spieleladen T3, konnten wir den Gästen eine Auswahl von fast 200 Spielen anbieten, welche auch sehr ausgiebig genutzt wurde“, schreibt Amrita Möhring-Sen von der vhs.

Oberursel spielt

Schon 15 Minuten vor Beginn des Brettspieltages, berichten die Veranstalter, standen die ersten der gut 100 Gäste vor der Tür. Acht Spieleklärer:innen brachten den Gästen die Spiele näher. Die nächste Veranstaltung ist schon geplant – im November ist es soweit. „Die gespendeten Spiele kommen auch weiterhin beim monatlichen Spieleabend zum Einsatz, sodass sie noch lange vielen Leuten Freude bereiten können“, so Möhring-Sen.

Die besten Spiele 2022: ein weltumspannendes Ereignis

Die herausragenden Spiele in diesem Jahr bieten eine ungeheure Vielfalt. Vom zweieinhalb Minuten dauernden Hektikspiel „Magic Rabbit“ bis zum stundenlangen Tierparkerlebnis „Arche Nova“ findet sich für jede Gelegenheit und jeden Geschmack ein spannendes Spiel auf den drei Listen zum Spiel, zum Kinderspiel und zum Kennerspiel des Jahres.

➜ Die empfohlenen und nominierten Spiele



Aus nahezu 400 deutschsprachigen Neuheiten haben die beiden Jurys – eine ist für das Kinderspiel, die andere für das Spiel und Kennerspiel zuständig – 22 bemerkenswerte Titel in ungezählten Spielerunden herausgefiltert, die nun auf den Empfehlungs- und Nominierungslisten einen prominenten Platz gefunden haben.

Beim roten Spiel und dem anthrazitfarbenen Kennerspiel fällt die große Internationalität bei den Autoren und den wenigen Autorinnen auf. Von Japan über Dänemark bis in die USA sind Brettspiele – die manchmal immer noch als „German Games“ bezeichnet werden – längst ein weltumspannendes Ereignis. Dass kein deutschsprachiger Autor nominiert ist, ist bemerkenswert, gleichzeitig aber auch nur eine Momentaufnahme – denn im nächsten Jahr kann es wieder völlig anders aussehen. Bei den Kinderspielen waren 2020 drei Spiele mit französischen Autorinnen und Autoren nominiert, während in diesem Jahr ausschließlich deutschsprachige Spieleerfinder auf der Nominierungsliste stehen. Klar ist eins: Die Vielfalt der Themen und Mechanismen und die Qualität der Spiele profitiert in großem Maße von der Internationalität.

Jury für das Spiel und das Kennerspiel des Jahres: Udo Bartsch, Martina Fuchs, Stephan Kessler, Harald Schrapers, Manuel Fritsch, Tim Koch, Julia Zerlik, Bernhard Löhlein, Karsten Grosser, Nico Wagner

In den letzten beiden Jahren gab es im Zuge der Pandemie erhebliche Veränderungen: Während die Nachfrage nach Spielen je nach Segment um bis zu ein Drittel gestiegen ist, ist die Zahl der Neuerscheinungen aus verschiedenen Gründen zurückgegangen. Im Bereich Spiel und Kennerspiel ist diese Phase jetzt überwunden und wir verzeichnen ein Plus bei den Neuerscheinungen um mehr als zehn Prozent.

Jury für das Kinderspiel des Jahres: Christoph Schlewinski, Indra Dikhoff (Beirätin), Stefanie Marckwardt, Johanna France, Stefan Gohlisch, Oliver Gumbrich (Beirat), Volker Römke (Beirat). Nicht im Bild: Jessica Ferg (Beirätin)

Bei den Kinderspielen ist das anders. Hier ist die Liste der empfohlenen und nominierten Titel nur sieben Spiele lang. Während in der Vergangenheit eine kürzere Liste immer ein Zeichen für einen durchwachsenen Jahrgang war, gab es diesmal einen anderen Grund: Erwartungsgemäß hat die Pandemie den Kinderspielsektor „eingeholt“ und die Neuheitenzahl ist erheblich zurückgegangen. Denn die Arbeitsmöglichkeiten von Kinderspielredaktionen waren wegen der zeitweisen Schließung von Kitas und Schulen und dem Fehlen anderer Kontaktmöglichkeiten mit Kindern massiv eingeschränkt. Die Entwicklung von Spielen dauert viele Monate und manchmal Jahre. In dieser Zeit ist es unabdingbar, potenzielle Neuerscheinungen in unzähligen Testrunden mit vielen Kinder bis zum fertigen Spiel zu optimieren. Doch trotz dieser Einschränkungen war der Jahrgang 2022 für die Kinder und Jurymitglieder spannend und abwechslungsreich, denn weniger Auswahl bedeutete nicht gleichzeitig weniger Qualität.

Besonders auffällig sind in diesem Jahr zwei Spiele, die einen bereits als Kennerspiel erfolgreichen „großen Bruder“ haben, der jetzt auf vorbildliche Weise auf ein Kinderspiel heruntergebrochen wurde. „Mit Quacks & Co. nach Quedlinburg“ schließt erfolgreich an „Die Quacksalber von Quedlinburg“ an, während „Auch schon clever“ die Juniorversion von „Ganz schön clever“ ist.

Die für die roten und anthraziten Spiele zuständige Jury hat insgesamt 15 Spiele ausgewählt. Das sind genauso viele wie im Vorjahr.

Der Weg

Um beim Spiel des Jahres – entsprechend auch beim Kinder- und Kennerspiel – zu siegen, muss ein Spiel mehrere Schritte durchlaufen

Vom Kinder- bis zum Expertenspiel sind „Tiere“ das beliebteste Thema des Jahrgangs. Besonders überrascht hat dabei „Arche Nova“, das aufgrund seiner Komplexität eigentlich mehr als ein Kennerspiel ist und gleichzeitig mit seiner brillanten thematischen Einbettung eine besondere Zugänglichkeit eröffnet. Während es gerade im Kennerspielbereich eine Tendenz dazu gibt, Spiele in fantastischen Welten anzusiedeln und damit realen und manchmal auch kritischen Themen aus dem Weg zu gehen, macht „Arche Nova“ es anders. Ein Spiel derart eng an der Realität eines wissenschaftlichen Zoos anzulehnen und auch den Widerspruch auszuhalten, auf den diese Form der Tierhaltung regelmäßig stößt, ist überaus bemerkenswert.

Harald Schrapers · Christoph Schlewinski

Living Forest – Waldgeister gegen Waldbrand

Der Wald brennt – und die Spieler:innen als gute Geister müssen ihn retten. Thematisch hat „Living Forest“ (Aske Christiansen bei Pegasus Spiele) ziemlich aktuelle Untertöne. Ob das Spiel darüber hinaus überzeugen kann, dazu haben sich unsere Jurymitglieder in ihren jeweiligen Medien geäußert. Unsere Kritikenrundschau fasst zusammen.

„Wir wollen den Wald und die vielen Tiere, die auf den Spielkarten abgebildet sind, vor den Flammen eines gewissen Onibi beschützen“, erklärt Harald Schrapers das Spiel. „Wir beginnen mit den 14 Karten unseres persönlichen Stapels, dem Startdeck. ‚Living Forest‘ ist ein Deckbuilder und wir möchten unseren Startstapel durch Hinzukauf von neuen Karten verbessern. Denn fünf der 14 Starttiere in meinem Deck sind Problemtiere. Sie sind Einzelgänger, zu erkennen an dem schwarzen Einzelgängersymbol. Zu Beginn jeder Runde darf ich von meinem Deck so viele Karten aufdecken, wie ich möchte. Aber maximal zwei Einzelgänger. Ich muss beim Nachziehen also rechtzeitig stoppen. Denn wenn ich doch mal einen dritten Einzelgänger aufdecke – was immer mal wieder vorkommt – werde ich mit der Halbierung meiner Aktionsmöglichkeiten bestraft. Statt zwei Aktionen nur noch eine.“ Es gewinnt, wer mit seinem Deck entweder zwölf heilige Blumen- oder Feuermarker gesammelt hat oder zwölf Baumplättchen auf das Tableau gelegt.

„Living Forest“ sei „taktisch-strategisch durchaus herausfordernd“, meint Schrapers, „denn die drei unterschiedlichen Siegespfade müssen durchdacht angegangen werden. Die Regeln sind nicht besonders kompliziert, aber immerhin 16 Seiten umfasst die Anleitung.“ „Living Forest“ sei eindeutig ein Titel für Kennerspieler. „Und zwar ein guter. Der Wettlauf, wer zuerst die Zwölf schafft, ist sehr spannend. Und trotz des eigenen Tableaus und der eigenen Karten: Es gibt reichlich Interaktion.“ Das läge auch am gemeinsamen Spielbrett, „auf dem unsere Figuren im Kreis gezogen werden und man beim Überholen der Gegnerin einen Siegpunkt klauen darf. Hier sind schon so manche Partien dieses herausragenden Spiels entschieden worden.“¹

Auch Udo Bartsch ist von „Living Forest“ überzeugt. Es sei „toll verzahnt, sehr spannend und erstaunlich variabel.“ Auch den Glücksfaktor findet er „gut abgestimmt“ und der Intensität des Spiels zuträglich. „Im Wesentlichen kommt es auf Taktik und Strategie an“, schreibt er. „Aber es passieren Dinge, die außerhalb meiner Kontrolle sind, ich kann mich verzocken, manchmal muss ich gar zocken. Weil das Spiel im Regelfall nur sieben bis zehn Runden dauert und recht aufbauintensiv ist, liegt es ohnehin nahe, gleich noch eine Revanche zu spielen.“ Bartsch stören allerdings doch zwei Dinge: „1. Auf dem Baumtableau wiederholt sich die gewählte Anordnung auf Dauer doch. Ich belege mittlerweile fast immer dieselben Felder in fast immer derselben Reihenfolge. 2. In der ersten Runde kann es schlecht sein, an Position vier zu sitzen. Oft sind dann gar keine zwei sinnvollen Aktionen mehr möglich, weil alle billigen Karten weggekauft sind und das Feuer auch schon gelöscht wurde.“ Zumindest aber der zweite Punkt gäbe sich mit zunehmender Spielerfahrung. Insgesamt urteilt Bartsch: „Sehr viele zusammengemixte Mechanismen lassen in ‚Living Forest‘ etwas Neuartiges entstehen, das sich auch nach vielen Partien immer noch frisch anfühlt und neugierig auf mehr macht.“ „Living Forest“ sei ein „außerordentliches“ Spiel.²

Für Martina Fuchs ist das Tolle an „Living Forest“: „Die erste Partie macht schon Spaß. Das ist aber für mich ein Spiel, bei jedem weiterem Spielen mehr Tiefe bekommt. Je mehr ich das spiele, desto mehr achte ich auf die anderen.“ Das Spiel könne jedes Mal anders gespielt werden. „Jede Konstellation hat ihre Vorteile. Ich spiele es gleich gern mit jeder Anzahl von Leuten.“ Je nach Spieler:innenanzahl könnten unterschiedliche Strategien zum Sieg führen. „Das ist so, dass man das nach und nach entdeckt“, sagt Fuchs.
Gerade die eigene Entwicklung sei spannend: „Am Anfang ist es so, dass man ein bisschen seine eigene Strategie spielt und versucht, damit zu gewinnen, was einem gerade liegt. Später muss ich aber immer mehr kucken: Wo sind denn die anderen jetzt?. Ab dann wird dieses Spiel taktisch.“³

Auch Bernhard Löhlein ist in einer kurzen Radiorezension angetan von „Living Forest“: „Genial, wie hier relativ einfache Spielelemente elegant miteinander verwoben sind. So entsteht etwas ganz Neues“, sagt er und urteilt: „Dieser Wettstreit fordert, aber er überfordert mich nicht. Dafür sorgt auch das schöne Spielmaterial mit seiner geheimnisvollen Grafik. Da stimmt einfach alles.“

Bei Stephan Kessler haben sich – wie schon für das Legespiel „Cascadia“ – die Tiere aus dem Spiel zum Stelldichein getroffen. „Man muss genau darauf achten, was man tut“, sagt da beispielsweise der Bär zum Spiel. „Sonst spielt man den anderen in die Karten. Das ist hochgradig interaktiv und kann richtig fies sein.“ Der Fuchs lobt das „Zockerelement“ und die Interaktion des Spiels, der Hirsch ergänzt: „Die Partien laufen spannend und keine gleicht einer anderen. Allerdings setzt man mitunter seine Mitspielenden sehr unter Zugzwang. Wenn eine Person ihre Rolle nicht richtig einnimmt, kann die ganze Runde kippen.“

Ebenso überzeugt ist Manuel Fritsch im Podcast mit Christoph Schlewinski. Die zentrale Spielmechanik – wie Karten aufdeckt werden – sei „wirklich cool gemacht. Du baust dir neue Karten ins Deck, du versuchst bestimmte Aktionen möglichst stark zu machen, musst rechtzeitig aufhören.“ Reizvoll sei, dass die Siegbedingungen sich einander beeinflussten. „Man muss immer im Auge behalten: Auf was gehen denn die anderen Mitspielenden?“ „Living Forest“ erzeuge „ein sehr dynamisches Hin und Her, und das ist auch, was mir so gut gefällt an ‚Living Forest‘“, meint Fritsch. „Jeder puzzelt sein Deck hin, und dann öffnet sich der Blick aber, weil du dieses Spiel nicht spielen kannst, ohne die Mitspielenden im Blick zu haben. Das ist elementar spielentscheidend.“ Außerdem attestiert Fritsch dem Spiel „ein gutes Balancing“, je mehr Partien man spiele, desto mehr Siegstrategien sähe man. Dadurch entstehe „so eine irre Dynamik.“ Es sei eine „große Stärke“ des Spiels, dass es sich immer anders entwickele und man oft intuitiv handeln müsse.
Im Großen und Ganzen stimmt Schlewinski dieser Einschätzung zu. Ihn irritiert allerdings die Verlagsstrategie von Pegasus, das als Familienspiel zu kennzeichnen. „Völlig absurd. Das ist es überhaupt nicht. Es ist ein astreines Kennerspiel.“ Denn trotz einfacher Regeln gäbe es komplexe strategische Entscheidungen. Dennoch sei das Spiel, sagt er, „sehr eingängig, weil es gut gestaltet ist.“

Julia Zerlik findet „Living Forest“ „auf ganz vielen Ebenen total spannend.“ Vor allem das Ende mit den drei „komplett unterschiedlichen“ Siegbedingungen hat es ihr angetan. Unterschiedliche Spezialisierungen, jeweils mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen, seien möglich, alle davon könnten zum Sieg führen. „Und das gefällt mir richtig gut an dem Spiel“, sagt sie. Je nach Spieleranzahl ergäben sich hier auch ganz unterschiedliche Dynamiken. „Wir haben oft mehrere Partien gespielt, um noch einmal eine andere Strategie auszuprobieren“, sagt Zerlik. Und auch nach all diesen Partien mache ihr das Spiel „noch eine Menge Spaß. Ich finde es total rund. Ich finde, es sieht auch schön aus“, sagt sie, und urteilt: „Für mich ein ganz, ganz tolles Spiel“, das Mechanismen auf eine elegante Art und Weisen vereine.

¹ games we play: Living Forest
² Rezensionen für Millionen: Living Forest
³ Fux & Bär: Living Forest – ist das gut oder kann das weg?
⁴ Radio IN, Spiel der Woche vom 30.4.22
⁵ Krimimaster: Die Tiere aus „Cascadia“, „Living Forest“, „Arche Nova“ im Exklusivinterview
⁶ Insert Moin: Le Brett vom 11.4.22
⁷ Spiel doch mal… Living Forest

Das spielerische Quartett: Schlewinski, France, Gohlisch, Karla

Vier Menschen, vier Spiele: Ein neues spielerisches Quartett. Dieses Mal  voller Kinderspiele: Christoph Schlewinski, Johanna France und Stefan Gohlisch sprechen mit Gast Jürgen Karla über „Mondscheinhelden“, „Unlock! Kids“, „Mit Quacks & Co. nach Quedlinburg“ und „Zauberberg“.

Gast Jürgen Karla schreibt und podcastest unter anderem bei spielbar.com über Spiele.

Folge 25: Spielerisches Quartett #13

➜ SPOTIFY Spotify   ➜ APPLE PODCASTS Apple   ➜ RSS FEED

In dieser Folge unseres spielerischen Quartetts dreht sich alles um Kinderspiele. Vier aktuelle Spiele – besprochen von vier Exper:tinnen.

Aus der Jury Kinderspiel des Jahres sind dieses Mal Christoph Schlewinski, Johanna France und Stefan Gohlisch dabei.

Als Gast ist Jürgen Karla eingeladen, der unter anderem bei spielbar.com über Spiele schreibt und podcastet.

Besprochen werden „Mondscheinhelden“ von Wilfried und Marie Fort, erschienen bei Haba, „Unlock! Kids“ von Cyril Demaegd, für Kinder adapatiert von Wilfried und Marie Fort, erschienen bei Space Cow, „Mit Quacks & Co. nach Quedlinburg“ von Wolfgang Warsch, erschienen bei Schmidt Spiele und „Zauberberg“ von Jens-Peter Schliemann und Bernhard Weber, erschienen bei Amigo.

Das spielerische Quartett: Fritsch, Fuchs, Wagner und Kasten

Die Jurymitglieder Manuel Fritsch, Martina Fuchs, Nico Wagner sowie Gastkritikerin Tina Kasten diskutieren über „Wonder Book“ (Martino Chiacchiera und Michele Piccolini, dV Games/Abacusspiele) „Heuschreckenpoker“ (Jacques Zeimet, Drei Magier), „Trek 12“ (Bruno Cathala und Corentin Lebrat, Lumberjacks Studio) und „Honey Buzz“ (Paul Salomon, Elf Creek/Skellig Games). Vier Spiele, 16 Meinungen – eine tolle Podcastfolge.

Folge 24: Spielerisches Quartett #12

➜ SPOTIFY Spotify   ➜ APPLE PODCASTS Apple   ➜ RSS FEED

Vier Köpfe, vier Spiele, 16 Meinungen: Ein neues spielerisches Quartett. Drei Mitglieder der Jury Spiel des Jahres und ein Gast diskutieren aktuelle Spieleneuerscheinungen.

Mit dabei sind in dieser Folge Manuel Fritsch, Martina Fuchs und Nico Wagner.

Als Gast ist Tina Kasten eingeladen, die eine Hälfte des dynamischen Podcastduos „Pile of Hapiness“ ist.

Besprochen werden „Wonder Book“ von Martino Chiacchiera und Michele Piccolini, erschienen bei dV Games und Abacusspiele, „Heuschreckenpoker“ von Jacques Zeimet, erscheinen bei Drei Magier, „Trek 12: Himalaja“ von Bruno Cathala und Corentin Lebrat, erschienen bei Lumberjacks Studio, und „Honey Buzz“ von Paul Salomon, erschienen bei Elf Creek und Skellig Games.

Jetzt bewerben: Beiratsmitglied Kinderspiel des Jahres 2023

Die Arbeit der Spielekritiker:innen der Jury Kinderspiel des Jahres wird bereits seit Jahren durch beratende Personen unterstützt, die eine besondere Fachkompetenz für die Bewertung von Brettspielen einbringen und sich intensiv mit der Zielgruppe für das Kinderspiel des Jahres beschäftigten. Diese Beiratstätigkeit schreibt der Verein Spiel des Jahres auch für 2023 wieder öffentlich aus.

Angesprochen sind Ludothekar:innen, pädagogische Fachkräfte und Menschen, die in ihrem beruflichen Umfeld regelmäßig mit Kindern Gesellschaftsspiele spielen. Dies können Grundschullehrkräfte sein, die eine spielende Klasse oder eine Spiele-AG leiten. Erziehende, die eine spielende Gruppe in der Kita oder im Hort betreuen. Oder Beschäftigte aus Ludotheken, die Kindergruppen zum Spielen aufsuchen oder von diesen besucht werden. Wichtig ist generell, dass sie unabhängig von Spieleverlagen und dem Handel sind sowie in keiner Beziehung zu einem Spieleautor oder einer Spieleautorin stehen.

Die Jury Kinderspiel des Jahres zeichnet Gesellschaftsspiele aus, deren angegebenes Mindestalter ungefähr in der Spannweite „ab 4“ bis „ab 6“ liegt. Die Kernzielgruppe sind folglich Kindergarten- und Schulkinder bis zu einem Alter von 8 Jahren.

Als Beirat oder Beirätin erhalten Sie zwischen August 2022 und März 2023 viele Brettspielneuheiten zugeschickt, die Sie in Kita, Schule oder Ludothek und gegebenenfalls in der Familie ausgiebig ausprobieren. Anschließend verbleiben die Spiele dauerhaft im Fundus Ihrer Einrichtung oder Gruppe. Sie beteiligen sich an den Diskussionen innerhalb der Jury und sind bei der abschließenden Jury-Klausurtagung dabei, um bei der Auswahl für die Empfehlungs- und Nominierungsliste fundiert an der Debatte und Abstimmung teilzunehmen. Krönender Höhepunkt ist die Preisverleihung 2023, wenn Sie Ihre Stimme zur Wahl des Kinderspiels des Jahres 2023 abgeben.

Die ein Jahr dauernde Beiratstätigkeit beginnt im August 2022. Eine einmalige Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich.

Der Verein Spiel des Jahres freut sich über Ihre Bewerbung. Bitte schicken Sie eine kurze Beschreibung Ihrer Tätigkeit an mail@spiel-des-jahres.de.

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2022.