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Wettbewerb #gemeinsamspielen: Die Gewinner

Wir haben aufgerufen – und viele Menschen sind unserem Aufruf gefolgt. Per Mail, über Facebook, Twitter oder Instagram haben uns Geschichten, Szenen und Bilder erreicht, die wunderbare Spielerlebnisse mit von uns ausgezeichneten oder empfohlenen Spielen während dieser besonderen Zeit zeigen oder erzählen. Jede Woche küren wir hier einen (oder mehrere) Gewinner*innen. Teilnehmen kann, wer zwischen 6 und 18 Jahre alt ist, und Fotos oder einen Text an den Verein Spiel des Jahres schickt oder den Beitrag unter #gemeinsamspielen teilt.

Unsere Gewinner*innen für die Woche vom 24. bis zum 31. März sind: 

In dieser Woche haben uns gleich drei Beiträge so gut gefallen, dass wir sie gerne hier zeigen und mit einem Gutschein belohnen wollen.

Timo (10) und Mika (7) üben zuhause fleißig „Icecool“:

Zuerst dachten wir, dass 5 Wochen schulfrei ganz toll wären, immerhin klingelt der Wecker nicht so früh. Dafür haben wir viele Hausaufgaben bekommen, die machen wir sonst in der Schule. Das finden wir schöner. Richtig blöd finden wir, dass Timos Klassenfahrt und die Grundschulabschiedsfeier abgesagt wurde. Das ist so schade…. und dass wir die Omas und Opas nicht besuchen können…

Mama und Papa arbeiten beide. Wir Kinder spielen besonders viel und eines unserer Lieblingsspiele ist „Icecool“. Wir haben ein großes Spielfeld aus den Kartons zusammengesetzt und schnipsen die Pinguine durch die Tore. Einer ist der Fänger und versucht die anderen Pinguine durch das Schnipsen zu berühren.

Wir Kinder spielen „Icecool“ am liebsten mit Freunden und unseren Eltern. Da es sich auch super alleine spielen lässt, haben wir gerade viel Zeit zum Schnipsen üben und lassen unseren Eltern noch weniger Chancen zu gewinnen! Probiert es mal aus, es macht wirklich Spaß!

Rala (8) und Phoebe (4) wollten eigentlich etwas anderes spielen – landeten dann aber doch bei „Verfuxt!“ (außerdem helfen wir selbstverständlich immer gerne bei Hausaufgaben).  Rala schreibt uns:

Eure Einladung dass man einen Text zu einem Spiel schicken soll möchte ich gerne machen. Super ist es auch das ich als Teil meiner Hausaufgabe einen Brief und eine Email und schreiben soll. Also kann ich zwei Sachen auf einmal machen und über Spiele schreiben.

Wir heißen Rala und Phoebe. Ich bin 8 Jahre alt und meine Schwester ist vier. Da wir keine Schule und KiTa haben machen wir zu Hause Schule und spielen eigentlich jeden Nachmittag ein Spiel. Mal welche die meine kleine Schwester mitspielen kann und jetzt auch schon einige große Spiele von Mama und Daddy. Heute wollten wir eigentlich „Cool Runnings“ spielen und darüber reden. Leider hat meine kleine Schwester mitten im Spiel die Eiswürfel geklaut und weg gelutscht. Das fand ich jetzt nicht so lustig. Also haben wir ein anderes Spiel ausgepackt das „Verfuxt!“ heißt. Ich mag die bunten Farben auf dem Spielplan und dass alle miteinander spielen.

Wie man das Spiel spielt ist ganz einfach. Wir sind Detektive und müssen rausfinden wer der Dieb ist bevor der Fuchs die Stadt verlässt. Dafür müssen wir Hinweise und Karten mit Dieben sammeln. Den Dieb ziehen wir immer am Anfang aus dem Stapel und Stecken die Karte in den Fuchs-Scanner. Der sagt uns ob der Dieb den Hinweis hat oder nicht. Wenn man an der Reihe ist entscheidet man sich ob man laufen möchte (Pfoten) oder eine Dieb-Karte (Auge) aufdeckt. Dann würfelt man drei Würfel und hofft dass drei von denselben Bildern oben liegen. Schafft man das nicht, also man hat zwei Augen und eine Pfote, darf der Fuchs 3 Felder laufen. So sammelt man Hinweise und Karten mit Diebnamen und wenn man irgendwann weiß wer der Dieb ist und der Fuchs noch in der Stadt ist haben wir gewonnen.

Schön finden wir außerdem, dass auch ältere Spiele Anklang finden. Valentin (7) und Cecilia (4) spielen gerne „Sagaland“:

Hallo, ich heiße Valentin und bin sieben Jahre alt. Meine kleine Schwester heißt Cecilia und ist vier Jahre alt. Unser Lieblingsspiel ist das Spiel „Sagaland“. Am tollsten finde ich, dass schon meine Mama und mein Papa dieses Spiel gespielt haben, als sie Kinder waren. Weil das Spiel so gut ist, wurde es schon vor fast vierzig Jahren als Spiel des Jahres ausgezeichnet! Das ist ja schon so lange her, dass ich es mir kaum vorstellen kann!

„Sagaland“ geht so:

Das Spielfeld besteht aus einer Märchenlandschaft mit einem Dorf, einem Wald mit 13 Bäumen und einem Schloss. Zuerst stellen alle Spieler ihre Spielfigur im Dorf auf. Der jüngste Spieler darf anfangen. Unter jedem Baum ist ein Märchen versteckt, für jedes Märchen gibt es eine Pappkarte. Alle Märchenkarten liegen auf einem Stapel im Schloss, die oberste Karte ist aufgedeckt. Während des Spiels muss man nun nach und nach unter alle Bäume schauen und sich merken, welches Märchen unter welchem Baum versteckt ist. Wenn man weiß, wo sich das Märchen befindet, dessen Karte gerade aufdeckt oben auf dem Stapel im Schloss liegt, darf man ins Schloss laufen und raten. Wenn man den richtigen Baum zeigen kann, bekommt man die Märchenkarte. Wer am Ende die meisten Karten hat, hat gewonnen.

Eigentlich finde ich es gut, dass gerade keine Schule ist, weil wir dadurch zuhause viel Zeit haben, miteinander zu spielen. Aber manchmal ist mir auch langweilig und ich vermisse meine Freunde.

Außerdem habe ich am 23. April Geburtstag und ich fände es sehr schade, wenn ich nicht mit meinen Freunden zusammen feiern könnte. Meine Eltern haben mir aber versprochen, dass wir den Kindergeburtstag einfach nachholen!

Bis dahin verbringen wir die Zeit mit Spielen und freuen uns, dass es so viele schöne Spiele von euch gibt!

Unsere drei Gewinner*innenteams können sich über einen Gutschein über jeweils 100 € für den örtlichen Spielehandel freuen. Timo und Mika bekommen einen Gutschein von Spielwaren Mous in Meerbusch. Rala und Phoebe bekommen einen Gutschein von AllGames4You in Essen. Valentin und Cecilia bekommen einen Gutschein vom Kaufhaus Konrad in Augsburg.

Wir bedanken uns bei allen Einsender*innen in dieser Woche – eure Geschichten haben uns wieder viel Freude gemacht.

Unsere beiden Gewinner*innen für die Woche vom 17. bis zum 24. März sind:

Jakob (7), auf dem Bild mit „Tal der Wikinger“,  schreibt uns über seine Erlebnisse mit der Schließung seiner Schule:

Hallo liebe Jury,

mein Name ist Jakob und ich bin 7 Jahre alt. Meine Schule ist geschlossen und meine Mama muss viel von zu Hause arbeiten weil sie sich um mich und meinen kleinen Bruder Anton kümmern muss. Sogar meinen Kindergeburtstag musste ich absagen – meine Eltern haben mir erklärt, dass wir jetzt zu Hause bleiben müssen und ich meine Freunde erst einmal nicht sehen kann. Ich fand es richtig doof und war sehr traurig. Ich habe sogar geweint.

Mittlerweile finde ich das alles gar nicht mehr so schlimm. Ich kann nämlich ganz viel Zeit mit meinen Eltern und meinem Bruder verbringen. Wir reden viel zusammen, spielen und haben Spaß. Mein Bruder Anton ist erst zwei, und kann schon richtig gut Fässer kegeln. Alles andere muss ich machen, dafür ist er noch zu klein. Das macht aber nichts, dafür hat er ja mich. Ich freue mich, dass meine Eltern so viel Zeit für mich und Anton haben und ich hoffe auch, bald meine Freunde wieder zu sehen.

Liebe Grüße, Jakob

Schön fanden wir auch, dass Paula (8) uns als Nachwuchskritikerin einen Text zu „Funkelschatz“ zukommen ließ:

Hallo, ich heiße Paula und bin 8 Jahre alt, meine kleine Schwester Clara ist 5. Ich spiele besonders gerne „Funkelschatz“. Das haben wir vorletztes Jahr zu Weihnachten bekommen. Es gefällt mir, weil die Steine so schön funkeln, besonders wenn man draußen in der Sonne spielt, und weil es Spaß macht, mit der ganzen Familie zu spielen. Es macht auch besonders viel Spaß, wenn man zu zweit spielt, weil man dann zwei Farben Funkelsteine haben kann.

Worum geht es in dem Spiel? Die Drachenkinder haben eine Eissäule entdeckt und sie funkelt und glitzert, weil ganz viele bunte Funkelsteine darin eingefroren sind. Aber wie sollen sie die Funkelsteine heraus bekommen? Sie fragen ihren Vater, ob er ihnen helfen kann. Der Drachenvater hilft ihnen gerne und nach und nach schmilzt die Säule, aber nur mit Papas Feuer. Dafür bekommt der Drachenvater auch etwas von den Steinen ab.


Wie wird gespielt? Zuerst baut man aus 9 Ringen die Eissäule auf und füllt sie mit den Funkelsteinen. Danach bekommt einer die Drachenpapa‐Figur und jeder darf sich reihum eine Funkelstein‐Farbe aussuchen. Dann nimmt der Spieler mit dem Drachenpapa den obersten Ring weg, die Funkelsteine fallen herunter und ein paar fallen in 3 Löcher im Spielbrett. Die Steine, die in die Löcher fallen, gehören dem Drachenpapa. Die Spieler dürfen aber nur die Steine nehmen, die in ihrer Farbe noch da liegen. Der Drachenpapa wird weitergegeben und die nächste Runde beginnt. Wenn der letzte Ring heruntergenommen wurde, ist das Spiel beendet und jeder zählt seine Steine.

Jakob und Paula dürfen sich jeweils über einen Gutschein über 100 € freuen, für den sie ein selbst ausgesuchtes Spielepaket ihres örtlichen Spielegeschäfts zugeschickt bekommen. Paula darf sich im Spielzeugladen Neusser in Heidelberg etwas aussuchen, Jakob bei Spielwaren Schleier in Coburg.

Jakob mit seinem Gutschein

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner*innen!

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