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Kritikenrundschau: Das Weltraumabenteuer Space Base

Space Base

Im Juni ist „Space Base“, das neue Spiel des kalifornischen Spieleautors John D. Clair, auch in deutscher Sprache erschienen, Illustrationen besorgte Chris Walton. Vertrieben wird das Spiel der Alderac Entertainment Group (AEG) in der Übersetzung vom Spieleverlag Asmodee.

Die Rezensenten und Rezensentinnen sind bei diesem Spiel sich vor allem bei zwei Dingen einig: „Space Base“ sei in seiner Mechanik dem Spiel „Machi Koro“ sehr ähnlich. Und die relativ simplen Regeln auf 32 Seiten Spielanleitung auszuwalzen sei unnötig und ärgerlich. „So aufgebläht habe ich das noch niemals gesehen“ sagt Martin Klein in seinem Video für Spielerleben.de.

Empfehlenswertes Würfelabenteuer

Einig sind sich allerdings auch alle Rezensenten und Rezensentinnen bei der Wertung: Klein vergibt ein gelbgrün, also die Wertung „gut“. Julia Zerlik, die Space Base für „Spiel doch mal…“ kritisiert, meint: „Es ist richtig cool und macht unfassbar viel Spaß.“ Tim Koch nennt es auf seinem Blog „Spielfreun(d)e ein „kurzweiliges Spiel“, das allerdings mehr verspräche, als es hält – auch hier die Wertung gelbgrün. Harald Schrapers meint in seinem Podcast auf brett-spiel.de, „Space Base“  sei „ein empfehlenswertes Würfelabenteuer“, das allerdings eher schleppend begänne.

Am stärksten kritisiert Udo Bartsch für „Rezensionen für Millionen“ das Spiel: „Ich spiele ,Space Base‘ gern“, schreibt er, „aber aus denselben Gründen wie ‚Machi Koro‘. Ich sehe es als Alternative zu ‚Machi Koro‘ an, aber nicht als substanzielle Verbesserung. Im Gegenteil sind sogar wesentliche Elemente klar schlechter.“

Kritik aus unterschiedlichen Richtungen

Weitere negative Kritik dagegen kommt ganz unterschiedlichen Richtungen: Das Weltraumthema sei eigentlich egal, meint Klein, es sei „austauschbar“ und „dünn“, Bartsch kritisiert die „uninspirierten Illustrationen“, Zerlik bemängelt, dass bei einer hohen Spieleranzahl das Spiel nur sehr langsam in Gang käme. Letztendlich aber, meint Zerlik, seien dies „Kleinigkeiten“.

Lob für Möglichkeiten

Lob erntet „Space Base“ für seine vielfältigen taktischen Möglichkeiten. Schrapers sieht in dem hohen Glücksfaktor durch die Würfel limitierte Möglichkeiten, strategisch gezielt vorzugehen. „Man muss sich zumeist auf kurzfristige Taktiken beschränken“, sagt er. Zerlik meint: „Die Karten sind sehr abwechslungsreich.“ Auch die Spielmechanik, die es passiven Spielern ermöglicht, Punkte und Einkommen zu erzielen und damit im Spiel zu bleiben, wenn sie gerade nicht am Zug sind wird von allen Rezensenten und Rezensentinnen positiv herausgekehrt. Insgesamt hinterlässt „Space Base“ damit bei allen Rezensenten und Rezensentinnen einen positiven Grundeindruck.