Förderprogramm 2026: Spiel des Jahres unterstützt Projekte mit über 75.000 Euro

Seit 2012 ermöglicht der Verein Spiel des Jahres mit seinem Förderprogramm die Realisierung kreativer und sozialer Spielprojekte. Auch in diesem Jahr können wieder zahlreiche Initiativen, Schulen und Projektgruppen von der finanziellen Unterstützung profitieren: 136 Vorhaben erhalten 2026 insgesamt über 75.000 Euro für ihre Ideen – von lokalen Aktionen bis zu überregionalen Leuchtturmprojekten. Drei davon stechen durch ihren besonderen Ansatz hervor.

„Spielenachmittag für Familien“ – ein Projekt des Treffpunkt Altes Pfarrhaus e.V. in Eddigehausen.
„Spielenachmittag für Familien“ – ein Projekt des Treffpunkt Altes Pfarrhaus e.V. in Eddigehausen.

„Spielerisch verbinden“ des Stadtverbands Essener Kinder- und Jugendverbände

Der Stadtverband möchte für seine 30 Jugendverbände und -gruppen eine mobile Spielesammlung als Leihsystem für alle ihre Verbände einführen. Dazu möchte sie fünf Spielepaten ausbilden und die Spielepädagogik dauerhaft in der Jugendgruppenleiter-Ausbildung verankern. Es beeindruckt die Idee, dass durch Multiplikatorausbildung indirekt über 1000 Personen erreicht werden können.

„Brettspielbasierte Frühförderung im ländlichen Südafrika“ – Nangu Thina e.V.

Der Verein Nangu Thina e.V. unterstützt mit seinem Projekt die Samara Foundation in Südafrika, um frühkindliche Bildung in ländlichen Regionen Südafrikas gezielt durch den Einsatz von Brettspielen zu stärken. Konkret sollen ausgewählte Kindertagesstätten im Ostkap mit altersgerechten, pädagogisch kuratierten Spielen ausgestattet werden. Sieben Erzieherinnen erhalten praxisnahe Schulungen sowie kontinuierliche Unterstützung (u. a. durch Lehrvideos in der lokalen Sprache Xhosa und eine digitale Austauschgruppe). Das Projekt ist als Pilot angelegt und soll als Grundlage für eine spätere Ausweitung dienen.

„Bingen spielt – Gemeinsam durch die Welt der Spiele“

In verschiedenen Binger Einrichtungen (Museum, Schule, VHS, Seniorenzentrum, Stadtjugendpflege) sollen über einen Zeitraum von sechs Monaten regelmäßig Spielevents stattfinden und mit einer Abschlussveranstaltung beendet werden. Herausragend ist hier, dass so viele unterschiedliche Institutionen in einem Gesamtkonzept beteiligt sind.

Eine vollständige Übersicht aller geförderten Projekte sowie die Berichte der vergangenen Jahre finden Sie unter „Geförderte Projekte“.

Darüber hinaus fördert der Verein Spiel des Jahres weiterhin die analoge Spieleforschung an der Universität Konstanz und unterstützt die Initiative „Spielend für Toleranz“, um ein Zeichen gegen Hass, Rassismus und Antisemitismus zu setzen.

Gut gelaunt bei „Dragomino“
Gut gelaunt bei „Dragomino“ in Brandenburg an der Havel
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