Brücken bauen in Puchheim

Wenn spielen hilft: In der Trauergruppe „Lacrima“ der Johanniter in Oberbayern, werden auch geflüchtete Kinder aus der Ukraine betreut. Mit diesen richtete das Projekt am Jahrestag des Kriegsbeginns einen Spielenachmittag unter dem Motto „Gemeinsam Spielen, Brücken bauen“ aus. Mit dabei in Puchheim war auch das Spielepaket der Inititative „Spielend für Toleranz“.

Hilfe bei der Trauerarbeit: „L.A.M.A.“ in Puchheim

„Insgesamt hatten sich leider nur 11 Kinder angemeldet, wovon tatsächlich dann nur sechs gekommen sind. Eine Familie war unmittelbar durch einen Todesfall betroffen und meldete ihr Kind für unsere Trauergruppe direkt an. Sie war durch unsere Plakataktion auf das Projekt aufmerksam geworden“, schreiben die Veranstalter. „Für das erste Mal waren wir dennoch ganz zufrieden, da wir einer Familie aufgrund unserer Außenwirkung helfen konnten.“

Wichtig war den Veranstaltern auch, überhaupt erst Aufmerksamkeit das Projekt „Lacrima“ zu lenken. „Durch die Unterstützung des Spielepaketes erhielten wir überhaupt erst die Möglichkeit dazu, die Aufmerksamkeit von Familien auf unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu lenken, da die Johanniter in der Regel zunächst nur mit ‚Blaulicht‘-Themen in Verbildung gebracht werden.“

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