Seit Herbst 20205 wird im Klaus-Müller-Killian-Weg in Hannover gespielt. Dort sind eine Kita und ein Familienzentrum beheimatet, die einen internationalen Spieletreff organisieren. „Einmal im Monat kommen Familien aus dem Stadtteil zusammen, um gemeinsam zu spielen, ins Gespräch zu kommen und Begegnung zu erleben – unabhängig von Herkunft oder Sprachkenntnissen“, schreiben die Veranstalter.
Besonders bereichernd sei dabei das Spielepaket der Initiative „Spielend für Toleranz“: „Die Spiele sind leicht zugänglich, schnell erklärt und für verschiedene Altersstufen geeignet. Entsprechend bunt sind die Spielrunden, in denen Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam oder nebeneinander spielen“, schreiben die Veranstalter. „Eine Stadtteilmutter begleitet das Angebot als wichtige Brücke zwischen Kulturen. Sie lädt Familien gezielt ein, erleichtert den Einstieg und unterstützt gemeinsam mit engagierten Eltern und Fachkräften beim Erklären der Spiele. So entsteht eine offene, einladende Atmosphäre, in der sich auch neue Teilnehmende schnell wohlfühlen.“
Der Spieletreff habe sich im Stadtteil gut etabliert, oft brächten die Teilnehmenden auch Speisen aus ihren Heimatländern mit, „so dass die Nachmittage nicht nur spielerisch, sondern auch kulinarisch von Vielfalt geprägt sind“.
