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Scout

Scout

Man kann sich gut vorstellen, dass es auch in der bunten Zirkuswelt einen heftigen Konkurrenzkampf um die besten Talente gibt. Zumindest in diesem Kartenspiel schlüpfen wir in die Rolle eines solchen Talentsuchers, um Artisten aus dem Ensemble unserer Mitspielenden abzuwerben (engl: to scout). Dass diese Bilder nur in unserem Kopf entstehen und auf den Zahlenkarten nicht optisch aufgegriffen werden, tut dem Spielspaß dabei keinen Abbruch. Zu gut funktioniert dafür die simple Spielmechanik, dass die Handkarten nicht verändert und neu sortiert werden dürfen, wir aber dennoch möglichst lange Zahlenreihen oder mehrere gleiche Karten als Show darbieten wollen. Damit dies gelingt dürfen die neu angeworbenen Artisten beliebig in die Hand eingefügt werden, wodurch sich neue Möglichkeiten zum Ausspielen ergeben. Jede neue Darbietung muss die aktuell ausliegende Showtruppe überbieten. Wem es zuerst gelingt, alle Karten in Auftritte umzuwandeln, gewinnt die aktuelle Runde.   

Die Emotionen schlagen Salto, wenn es einem gelingt, die Kartenhand geschickt vorzubereiten und im richtigen Moment die perfekte Show abzuliefern. Die kurze Spieldauer sorgt dafür, dass „Scout“ auch trotz des vorhandenen Glücksfaktors nie frustriert. Das in seiner Einfachheit unscheinbar wirkende Spielprinzip entfaltet schnell einen Sog, der die Gruppe nach dem letzten Akt nach weiteren Zugaben rufen lässt.

Auch in unserem ➜ Spielerischen Quartett #11 war „Scout“ Thema.