Brücken in Eckernförde

Im März diesen Jahres gab es in der Stadtbücherei Eckernförde „Pixel und Pöppel“. Im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus veranstaltete die Bücherei einen digital-analogen Spieleabend, an dem gut 70 Personen teilnahmen, etwa die Hälfte davon Kinder. Mit dabei waren sowohl Menschen aus der Ukraine sowie Menschen mit arabischprachigem Hintergrund, aber auch Personen aus der LGBTQ-Community waren explizit angesprochen. „Die gezielte Ansprache zeigte Wirkung: die Veranstaltung erreichte Menschen mit unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergründen und ermöglichte Begegnungen in einem sicheren, spielerischen Rahmen“, schreiben die Veranstalter.

Eckernförder Vogellandschaft

Aus dem Spielepaket der Initiative waren sowohl „Bomb Busters“ als auch „Die magischen Schlüssel“ besonders beliebt, haben die Veranstalter beobachtet. „Freiwillige und Mitarbeitende erklärten Regeln und begleiteten Spielrunden, und die offene Struktur erlaubte den Gästen ein flexibles Kommen und Gehen“, schreiben sie. „Die Wirkung des Abends war deutlich spürbar: Spiele fungierten als niedrigschwellige Brücke zwischen den Teilnehmenden, förderten Begegnungen und Gespräche über Alters- und Herkunftsgrenzen hinweg und schufen zahlreiche Gelegenheiten für interkulturellen Austausch.“ Der Abend sei ein voller Erfolg gewesen: „Er hat gezeigt, wie Spielangebote im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Begegnung und Toleranz praktisch fördern können, und liefert eine starke Grundlage für ähnliche, künftig wiederkehrende Formate.“

Fleißige Bombenentschärfer
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