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Zoff im Zoo

Zoff im Zoo

Im Zoo tobt sich menschliche Ordnungsliebe aus. Die Tiere, die sich nicht vertragen oder sich gar gegenseitig auffressen, sind hübsch durch Gitter und Gatter voneinander getrennt. Friedlich dösen Groß- und Kleinsäuger, Fische und Vögel und anderes Getier in ihren Käfigen vor sich hin. Würden einmal alle diese Gitter und Gatter über Nacht fallen, wäre sicherlich umgehend tierisch Zoff im Zoo.

Wie das dann aussehen, welche Hackordnung da umgehend herrschen würde, kann man in diesem Kartenspiel hautnah erleben. Klar, die Großen schlucken die Kleinen. Doch Vorsicht: aus einer Mücke wird umgehend ein zusätzlicher Elefant. Und der Elefant nimmt bekanntlich Reißaus, wenn er einem Mäuslein begegnet. Und ebenso bekanntlich ist der Igel nützlich und der Löwe stark. Mit beiden kann man also Punkte machen.

Wer wen piekst, schlägt, schluckt, kann man auf den Karten unschwer in einer Art Sprechblase ablesen. Der ausgespielte Igel wird entweder durch zwei Igelkarten oder aber durch einen Fuchs geschlagen. Alles ist am Anfang in diesem Tohuwabohu etwas verwirrend und in allen Einzelheiten in Kürze gar nicht darstellbar, aber – da insgesamt durchaus logisch und stringent – im Spiel schnell verständlich.

In der ersten Runde spielt noch jeder gegen jeden, ab der zweiten Runde aber nach einem bestimmten Schema immer zwei Spieler im Team miteinander, doch stets bedacht auf eigenen Punktgewinn. Der Stärkere hilft dem Schwächeren – aber wohl immer nur dann, wenn es ihm auch in den Kram passt und seinem Punktekonto nützt. Vordergründig geht es darum, Karten abzulegen, Karten loszuwerden. Gleichzeitig aber müssen die Spieler Punkte einfahren. ZOFF IM ZOO ist kein Spiel für jedermann, wohl aber ein Kartenspiel für Spielegourmets.