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Lancelot

Lancelot

 

Abstrakte Spiele haben es schwer, sich am Markt durchzusetzen, auch wenn sie noch so gut sind. Um sie zu verkaufen, muss man sie besonders attraktiv aufmachen oder eine interessante Geschichte über das Spiel erzählen. So soll LANCELOT am Hofe des legendären Königs Artus gespielt worden sein, um die Klugheit der Knappen zu prüfen, bevor man sie zum Ritter schlug. Entsprechend aufwändig wurde auch das Spielmaterial gemacht. Das Spielprinzip ist einfach, erfordert jedoch ein hochkarätiges Taktieren. Jeder Knappe muss eine bestimmte Zahl gegnerischer Figuren schlagen. Die Spielsteine werden abwechselnd auf den schachbrettartigen Plan gesetzt. Hat eine Farbe auf einer Linie genau zwei Figuren mehr als alle Gegner, sind diese geschlagen. Was auf der waagerechten Linie vielleicht ein guter Zug ist, kann auf der kreuzenden Senkrechten zum Desaster führen. Für Fortgeschrittene bietet das Spiel noch weitere Variationen. LANCELOT ist so verzwickt und bietet trotz einfachster Regeln so viele Möglichkeiten, dass viele Spieler oft anfangen, für Ihre Konkurrenten mitzudenken, so dass gemeinsam über den nächsten Zug diskutiert wird.