Richard Borg |
Spiel des Jahres |
1993
Als Richard Borgs Spiel BLUFF in Deutschland auf den Markt kam, war es als LIAR´S DICE unter Insidern bereits eine Legende. Und das amerikanische Zockerspiel erwies sich als wirklich so gut wie sein Ruf. Dabei kommt es mit wenig Material aus: einem eher karg gestalteten Spielplan mit zwanzig Feldern, sechs Würfelbechern aus Plastik und immerhin
Rob Bontenbal |
Spiel des Jahres |
1992
„Aha“, denkt man, wenn man die Schachtel sieht, „wieder mal so eine Sportsimulation. Ein Radrennspiel im Sandkasten.“ Das stimmt und es stimmt auch wiederum nicht. UM REIFENBREITE ist ein richtiges Radrennen, doch es geht dabei um viel mehr als Geschwindigkeit. Das Ziel ist es nämlich, als Teamchef ein komplettes Viererteam erfolgreich über die Runden zu
Klaus Teuber |
Spiel des Jahres |
1991
Bereits die Verpackung des Spieles DRUNTER & DRÜBER lädt zum Schmunzeln ein: Da stehen die Schildbürger, dumm wie sie nun einmal sind, um ihren Bürgermeister herum und warten, bis er endlich das goldene Band zerschneidet und die eben gebaute Straße zur Benutzung freigibt. Aber welch ein Chaos bietet der Hintergrund: Lauter ineinander verschachtelte Häuser, ein
Klaus Teuber |
Spiel des Jahres |
1990
Passend zum Spieletitel wird dieses Brettspiel nicht nur hohen spielerischen Anforderungen gerecht, sondern präsentiert sich auch in gediegener Aufmachung. Kleine Gemälde von alten britischen Schlössern und Adelssitzen zieren den Spielplan. Die Spielkarten sind im Detail liebevoll und doch gleichzeitig funktional gestaltet. Die Spieler schlüpfen in die Rolle spleeniger Lords, die skurrile Dinge sammeln und mit
Rudi Hoffmann |
Spiel des Jahres |
1989
Jeder gute Autor hat seine Handschrift. Das ist bei den Spiele-Autoren nicht anders als bei Schriftstellern oder Komponisten auch. Ganz deutlich zeigt sich diese Handschrift bei Rudi Hoffmann, vor allem dann, wenn er sich in seinem Lieblingsmetier, den Kartenlegespielen bewegt. Und so war er 1989 gleich mit zwei Spielen dieser Gattung auf der Nominierungsliste vertreten.
Klaus Teuber |
Spiel des Jahres |
1988
Wieder einmal ist es die Grafik, diesmal eine etwas arg hölzerne, die den spontanen Griff zu einem ganz hervorragenden Spiel verhindert. Und vielleicht auch das bei Brettspielen etwas ungewöhnliche Spielmaterial. Denn wird dennoch in den Karton hineinschaut, macht man ihn wahrscheinlich gleich wieder zu. Da liegen doch tatsächlich – neben anderem Spielzubehör – simple Knetstangen
Wolfgang Kramer |
Spiel des Jahres |
1987
Sie sind unterwegs von Flensburg bis Verona, von Triest bis Rotterdam, von Brüssel bis Berlin: maximal sechs farbige Minilaster, deren Ladeflächen bis zu sechs der schwarzen Ladungs-Einheiten fassen. Darum geht es bei Wolfgang Kramers Wirtschaftsspiel, das 1987 zum Spiel des Jahres gewählt wurde: Ware so schnell wie möglich von Stadt zu Stadt zu befördern, möglichst
Wolfgang Kramer |
Spiel des Jahres |
1986
Es waren einmal sieben Agenten. Die hatten es auf einen Tresor mit geheimnisvollen Konstruktionsplänen abgesehen. Im Dunkel der Nacht wollte jeder von ihnen lautlos, unauffällig und vor allem unerkannt an die Geheimpapiere kommen. Die Stadt schlief. Nicht nur in der Kirche oder in der Ruine war es ruhig, nein: in allen Häusern waren bereits die
Anthony Uruburu |
Spiel des Jahres |
1985
Schon das Spielmaterial ist ungewöhnlich: kein Würfel, kein Spielstein, keine Karten. Das Spiel besteht im Wesentlichen aus dem Buch der Kriminalfälle. Dort werden zehn Fälle geschildert, die der Meisterdetektiv im Handumdrehen gelöst hat. Der Spieler wird dabei mehr Mühe haben. Denn Holmes‘ Erklärung für seine Erfolge, auf dem Buch der Kriminalfälle aufgedruckt: „Es ist im