Gefördert: Katholische Jugendagentur Düsseldorf gGmbH
Die Katholische Jugendagentur Düsseldorf gGmbH ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und organisiert sich in verschiedene Fachbereichen mit dem Ziel Angebote für junge Menschen durch zu führen. Dabei spielen gruppendynamische und erlebnispädagogische Elemente sowie das gemeinsame Erleben innerhalb einer Gruppe eine große Rolle. Uns ist es wichtig junge Menschen ein Stück weit auf ihrem Lebensweg zu begleiten und mit dafür zu sorgen, dass Ihr Leben gelingt.
Als Fachbereichsleitung des Fachbereiches TuV hat der Projektverantwortliche viele Kontakte zu verschiedenen Gruppen. Gesellschaftsspiele erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, so dass die Idee entstand ein Angebot zu schaffen von denen die Gruppen einen Mehrwert haben. Sie sollten Spiele vorgestellt und erklärt bekommen und im Nachgang zum Probespielen behalten dürfen. Ziel des Projektes war es verschiedene Kinder- und Jugendgruppen mit neuen, bzw. unbekannten Gesellschaftsspielen in Berührung zu bringen.
Hierzu hat der Projektverantwortliche nach Bewilligung es Projektes über die verschiedene internen Kanäle, Newsletter, persönliche Ansprache und Homepages Werbung für das Projekt gemacht. Schnell zeigte sich ein großes Interesse. Über Microsoft Forms wurde eine erste Abfrage initiiert, um Kontaktdaten, die Altersgruppe, mögliche Zeiten und die Ansprüche an die Spiele zu erfahren. Im Anschluss daran wurden u.a. auf der Spiel in Essen, in Fanforen und auf diversen Internetplattformen verschiedene Spiele recherchiert und grob abgesprochen, um zu vermeiden, dass Spiele bekannt sind. Im gesamten Projektverlauf war nur einer Gruppe ein Spiel bekannt. Nach der aufwendigen Terminfindung mit den Gruppen begann die Vorbereitungsphase in Form der Einarbeitung in die Spielregeln. Insgesamt haben 13 Gruppen an dem Projekt teilgenommen; 4 Jugendgruppen, 4 Gruppen aus dem offenen Ganztag an Grundschulen, 3 offene Türen und 2 Gruppen aus dem offenen Ganztag an weiterführenden Schulen mit insgesamt etwas über 100 Personen.
Dabei haben die Spielerunden sowohl mit den pädagogischen Mitarbeitenden als auch mit den Kindern und Jugendlichen aus den Einrichtungen und den Jugendgruppen stattgefunden. Neben der Zeit fürs Spielen abseits des normalen Arbeitsalltages stand der Spaß und das Auspropieren neuer Spiele im Vordergrund. Dabei ist ein großes Interesse entstanden weiterhin über Entwicklungen auf dem Spielesektor informiert zu bleiben und möglichst neue Spiele zu finden, um diese mit den Kindern und Jugendlichen zu spielen. Außerdem sind erste Vernetzungen unter den einzelnen Gruppen entstanden und das Interesse sich über viel genutzte Spiele auszutauschen. Weniger gut hat aufgrund von Zeitmangel die flächendenkende Werbung und Begleitung der Aktionen durch z.B. Instagram Beiträge funktioniert.
Das beschriebene Projekt Spielerunden kann als Erfolg gewertet werden, denn es hat den teilgenommen Gruppen großen Spaß gemacht und hatte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einen Mehrwert. Außerdem konnten neue Spiele in den Umlauf, bzw. Gebrauch gebracht werden.
Stephan Schneider
Fachbereichsleitung TuV
