Ohne Worte in Frankfurt am Main

Im Sommer 2025 kamen an zwei Vormittagen Menschen im Evangelischen Familienzentrum „Regenbogen Am Bügel“ zusammen, um zu spielen. Mit dem Spielepaket der Initiative „Spielend für Toleranz“ hatte das Familienzentrum eine Ludothek neu eingerichtet. Die Ludothek im Familienzentrum kann kostenlos genutzt werden, alle sind eingeladen, sich Spiele auszuleihen. Laut Panagiota Michalaki, eine der Veranstalterinnen, sind auch Spiele für Menschen mit Sehbehinderung vorhanden, beispielsweise ein Hör-Memory.

Gemeinsam spielen in Frankfurt am Main

An den zwei Vormittagen kamen Anwohner:innen und Teilnehmer:innen von Integrationskursen zusammen. „Es wurde deutlich, wie niedrigschwellig Spiele Brücken zwischen Menschen bauen können. Sprachliche Unterschiede traten schnell in den Hintergrund, denn gemeinsames Spielen funktioniert auch ohne viele Worte“, schreibt Michalaki. Integration sei auf spielerische Weise erlebbar geworden.

„Qwirkle“ für gute Nachbarschaft

Für Michalaki ist das Spielen auch ein wichtiger Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Die Atmosphäre war von Beginn an herzlich und offen. Schon nach kurzer Zeit verwandelten sich Fremde in Mitspielerinnen und Mitspieler und vielleicht auch in neue Bekannte. Das gemeinsame Lachen, das Teilen von Erfolgen und das entspannte Miteinander machten deutlich, wie sehr solche Begegnungen das Gefühl von Gemeinschaft fördern“, schreibt sie.

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