Offen und lebendig in Lüneburg

Spielend für Toleranz in der alten Hansestadt: Im November des vergangenen Jahres veranstaltete die Ratsbücherei im niedersächischen Lüneburg – Kaltenmoor einen internationalen Spielenachmittag. „Die Stimmung war durchweg fröhlich, offen und respektvoll. Kinder erklärten einander Spielregeln, Eltern kamen ins Gespräch, Fremde wurden zu Mitspielerinnen und Mitspielern. Genau dieser unkomplizierte Austausch machte den Nachmittag so besonders und spiegelte den Gedanken von Toleranz und Miteinander auf ganz praktische Weise wider“, charakterisieren die Veranstalter den Nachmittag.

Action am Tisch: „Taco, Katze, Ziege, Käse, Pizza“

Mit dabei waren rund 200 Besucher:innen sowie das Spielepaket der Initiative „Spielend für Toleranz“. „An nahezu allen Tischen wurde gleichzeitig gespielt, erklärt, ausprobiert und gelacht. Die gesamte Ratsbücherei verwandelte sich in einen offenen, lebendigen Spielraum, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft, Altersgruppen und Sprachkenntnisse ganz selbstverständlich miteinander in Kontakt kamen“, schreiben die Veranstalter.

Begegnungen an Lüneburger Spieletischen

Die Veranstalter betonten besonders, dass der Spielenachmittag viele Begegnungen ermöglichte, die ansonsten nicht stattgefunden hätten. „Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Fachkraft für Gesellschaftsspiele, die mit viel Erfahrung und Feingefühl dafür sorgte, dass alle schnell ins Spiel fanden. Besonders wertvoll war außerdem die Unterstützung des Teams vom Kita-Einstieg der Hansestadt Lüneburg, das in Türkisch, Arabisch, Kurdisch, Persisch und teilweise Englisch dolmetschte. So konnten auch Familien mit geringen Deutschkenntnissen aktiv teilnehmen, Fragen stellen und sich einbringen. Sprachliche Hürden verloren an Bedeutung – Begegnung wurde möglich“, schreiben die Veranstalter.

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