„Über viele Stunden hinweg kamen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und Interessen zusammen, um gemeinsam zu spielen, zu lachen und miteinander ins Gespräch zu kommen“, so beschreibt Laure Schaefer von Der Stadtteil-Initiative Reckenfelder Spieleabend den Spieltag der Initiative. „Der besondere Reiz lag dabei in der Offenheit des Angebots: Ob Familien, Vielspieler, Neugierige oder Menschen, die vielleicht zum ersten Mal Kontakt mit modernen Gesellschaftsspielen hatten – alle fanden unkompliziert Zugang.“ Unter anderem im Angebot: Spiele aus dem Spielepaket der Initiative „Spielend für Toleranz“.

Besonders: Normalerweise veranstaltet die Stadtteil-Initiative aus dem Münsterland nur einen Spieleabend, der zweimal im Monat stattfindet. Seit diesem Jahr bietet sie im Bürgerhaus Reckenfeld auch zweimal im Jahr einen ganzen Spieletag an, der 15 Stunden dauerte und über 100 Menschen anlockte. „Die niedrigschwelligen Spiele haben es geschafft, die unterschiedlichsten Menschen miteinander zu verbinden. Neue Spielrunden haben sich gebildet, kurz die Regeln geklärt und schon wurden aus Fremden – zumindest für einen Tag – Mitspieler“, schreibt Schaefer.
