Gefördert: Freie Aktive Schule Stuttgart

Zum Schuljahresbeginn 2025/ 2026 im September 2025 haben die ersten Planungen gestartet, anfangs allerdings nur zu zweit mit Schülerin Maryam und Lernbegleiterin Doris. Doch schnell fingen wir an, eine Spiele-Projekt Gruppe auf die Beine zu stellen.

Unsere Gruppe hat sich jeden Donnerstag von 11:15 – 13:05 Uhr in unserem Aktiven Lernraum an unserer Schule dafür getroffen. Ungefähr 10 bis 20 Kinder und Jugendliche waren regelmäßig bei den Treffen dabei. Die meisten Teilnehmer*innen des Projekts sind aus der Tertia (7./ 8. Klasse) und aus der Sekundaria (5./ 6. Klasse). Alle Beteiligten waren sehr begeistert von dem Projekt. Nach mehreren Versuchen Kontakt mit dem Seniorenheim aufzunehmen, standen zwei Termine für den 22.01.2026 und den 12.02.2026 von 14:15 bis 15:45 Uhr fest. Am 23.10.2025 haben wir die „Spiele des Jahres Liste“ durchgeschaut und überlegt welche Spiele sich für Schüler*innen und ältere Menschen eignen. Die Preise mussten wir auch beachten und durch Recherchen einen Kostenplan erstellen. Nach einer langen Liste mit Spielen stimmten wir schlussendlich ab und es blieben 22 Spiele, die die Jugendlichen und Kinder kaufen wollten.

„Pictures“ im Seniorenheim

Am 06.11.2025 machten wir uns auf den Weg zum „Cosmos“ Spiele-Laden, der sich in der Blumenstr. 44 am Olgaeck in Stuttgart befindet.

Am 20.11.2025 gingen wir erneut Spiele einkaufen, diesmal auf der Königstraße 30 in Stuttgart bei der Buchhandlung „Thalia“ am Schlossplatz.
Nach den Weihnachtsferien im neuen Jahr 2026 und ein paar Krankheitsausfällen, mussten wir leider den ersten Besuch im Altersheim verschieben. Doch dafür haben wir einen neuen Termin am 05.03.2026 bestätigt bekommen.

Am 12.02.2026 hatten wir wieder Spieleprojekt-Zeit von 11:15 bis 13:05 Uhr zur Besprechung der Gruppenaufteilung und Reflektion der bisherigen erlebten Zeit. Um 13:50 Uhr trafen wir uns mit der ganzen Gruppe, um zum Seniorenheim „Lothar-Christmann-Haus“ in der Nachbarschaft zu gehen. Der Fußweg dauerte ungefähr 15 Minuten. Der Leiter des Seniorenheims teilte uns auf zwei Etagen ein. Von 14:15 bis 15:45 Uhr spielten wir Spiele mit den älteren Menschen. Es waren weniger Senioren, wie gedacht da, die Erklärung des Spielvorgangs war teilweise auch schwierig im Verständnis, doch es hat trotzdem Spaß gemacht und die Senioren waren offen dafür. Die Zeit ging schnell. Die Senioren freuten sich schon auf das zweite Mal.

Am 05.03. machte sich die zweite Gruppe auf den Weg, es sind etwa gleichviele Schüler*innen wie beim ersten Besuch ins Seniorenheim (8 Kinder + Lernbegleiterin) mitgekommen. Die Gruppe wurde wieder auf zwei Etagen aufgeteilt mit etwa 4-6 Senioren. Dieses Mal wurden andere Spiele mitgenommen zum Vergleich und zur Abwechslung. Die Senioren haben etwas länger gebraucht die Spiele, wie zum Beispiel „Mantis“, zu verstehen. Manche Spiele, wie „Colour Brain“, haben im Gegensatz dazu besser funktioniert.

Am Ende wurde auch noch reichlich „Mensch ärgere dich nicht“ aus ihrem Regal im Seniorenheim gegriffen und gespielt, da die älteren Menschen das Spiel einfacher in der Umsetzung spielen konnten und ihnen mehr Spaß machte. Die Kinder und Jugendlichen haben sich große Mühe gegeben beim Erklären der Spiele. Achtsam, langsam und mehrmals wiederholend. Trotzdem waren manche Spiele einfach zu schwer für das Verständnis mancher Senioren mit Demenz oder ähnlichen Einschränkungen. Doch die Senioren haben sich trotzdem sehr über den Austausch gefreut, waren interessiert an den jungen Menschen und begeistert wieviel Elan und Energie sie versprüht haben. Der Leiter und die Senioren würden sich freuen, wenn wir sie zukünftig nochmal Besuchen kommen und die Spieleprojekt Gruppe hat auch Lust bekommen auf weitere Förderprojekte. Nach dem Projekt hatten wir noch eine Austausch Runde mit der Projektgruppe. Die Rückmeldungen waren von allen Beteiligten sehr zufriedenstellend. Den Kindern haben das Spielen und der Austausch mit den Senioren viel Spaß gemacht, auch die Spiele einkaufen war toll, nur der organisatorische Teil war etwas langweilig laut der Schüler*innen.

Nach oben scrollen