Gefördert: Jugendnetzwerk Konz
Das Jugendnetzwerk Konz e.V. ist ein freier Träger der Jugendhilfe mit den Schwerpunkten in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit und seit 1977 tätig. So unterschiedlich und vielseitig Kinder, Jugendliche und Familien sind, so vielseitig sind die Angebote, Maßnahmen und Projekte in den unterschiedlichen Handlungsfeldern des heutigen Netzwerkes. Ein zentraler Bestandteil der kommunalen Jugendpflege in der Verbandsgemeinde Konz ist die Mobile Jugendarbeit. Sie bietet Jugendlichen direkte und kontinuierliche Unterstützung, indem sie unmittelbar in deren Lebenswelten präsent ist. Durch die aktive Begleitung von Jugendgruppen und die gezielte Ansprache vor Ort ergänzt sie die bestehenden Angebote der kommunalen Jugendpflege.
In der Mobilen Jugendarbeit entstand die Idee für das Projekt „Weg vom Smartphone, ran an den Tisch“, da sich im Alltag der Jugendgruppen nicht erst seit Kurzem zeigt, dass auch hier der Stellenwert des Smartphones bei jungen Menschen enorm hoch ist. Bei der Begleitung von Jugendlichen ist es ein wichtiges Anliegen von uns, auf die häufige Nutzung hinzuweisen und Angebote zu machen, um Alternativen zu finden. So entstand die Idee, das gesellschaftliche Spiel zu stärken, die Kommunikation untereinander zu erhöhen, Spaß im gemeinsamen Spiel zu fördern und Brettspiele wieder mehr in der Jugendarbeit einzubinden.
In der Verbandsgemeinde gibt es mehrere Jugendgruppen, die durch die Mobile Jugendarbeit unterstützt werden. Hiervon wurden die Jugendgruppen aus den Konzer Stadtteilen Roscheid, Kommlingen und Oberemmel sowie aus der Ortsgemeinde Wasserliesch zum Projekt eingeladen. Für diese Gruppen wurden Spiele angeschafft, nachdem zuvor eine Vorauswahl mit den entsprechenden Betreuungskräften der Gruppen im Team gemacht wurde. Die Idee war es, dass in den einzelnen Gruppen über mehrere Wochen gespielt wird, bevor dann die Gruppen gegeneinander antreten.

Besonders viel wurden die Spiele „Flip 7“, „Challengers“ und „Top Ten“ gespielt. Des Weiteren wurden beispielsweise noch „Fantastische Reiche“ oder „Kingdom Builder“ gespielt. In den Monaten November, Dezember 2025 und Januar 2026 bereiteten sich die Jugendgruppen dann vor und „übten“. Am Freitag, den 06.02.2026 trafen sich dann einige Vetreter:innen der jeweiligen Gruppen im Jugendraum der Jugendgruppe Oberemmel und spielten gegeneinander. Für Die Gewinner – aber auch für alle, die bei der gemeinsamen „Endrunde“ dabei waren – gab es zur Belohnung Pizza zum gemeinsamen Abschluss. Die Jugendlichen hatten während der gesamten Projektdauer viel Spaß mit den Gesellschaftsspielen. Sie freuen sich sehr darüber, dass die neuen Spiele nun auch weiterhin genutzt werden können und das Inventar der Jugendräume bereichern – auch für kommende Mitglieder der Gruppen. Zudem wurde ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie häufig das Smartphone zuvor in den Gruppen genutzt wurde und wie hoch im Gegensatz dazu der Mehrwert für alle ist, wenn durch gemeinsames Spielen am Tisch mehr miteinander gesprochen wird.
Christoph Traxel
