Gefördert: Hoffnungswerk e.V. in Bornheim
Der Hoffnungswerk e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 gegründet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen im Ahrtal langfristig psychosozial zu unterstützen und Orte der Begegnung zu schaffen. Ein zentraler Bestandteil ist unser Begegnungsort in Altenahr, in dem wir niedrigschwellige Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene umsetzen.
Der Spieletag fand am 21.02.2026 in unserem Begegnungsort „nur mut“ in Altenahr statt. Über den gesamten Zeitraum hinweg nahmen etwa 30–35 Personen teil. Die Teilnehmenden stammten aus unterschiedlichen Altersgruppen – von Kindern ab ca. 10 Jahren bis hin zu Seniorinnen und Senioren im Alter von 78 Jahren.
Es wurden verschiedene Gesellschaftsspiele angeboten, die sowohl niedrigschwellig zugänglich als auch gemeinschaftsfördernd waren. Ergänzt wurde das Angebot durch Snacks und Getränke, die zu einer offenen und einladenden Atmosphäre beitrugen.

Die Zielsetzung des Projekts – Begegnung zu fördern, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und einen Ausgleich zum oft belastenden Alltag zu schaffen – wurde in hohem Maße erreicht. Besonders hervorzuheben ist:
- Der generationenübergreifende Austausch: Menschen unterschiedlichen Alters kamen miteinander ins Spielen und ins Gespräch.
- Die hohe Beteiligung und positive Resonanz: Viele Teilnehmende zeigten große Begeisterung und Offenheit gegenüber neuen Spielen.
- Die spürbare Entlastung im Alltag: Für einige Stunden konnten Sorgen in den Hintergrund treten und gemeinsames Erleben im Vordergrund stehen.
Der Spieletag hat deutlich gezeigt, welches Potenzial gemeinsames Spielen als niedrigschwelliger Zugang zur Förderung von Gemeinschaft, Kommunikation und psychosozialer Stabilisierung bietet.
Ein zentraler Aspekt des Projekts ist seine nachhaltige Wirkung:
Die angeschafften Spiele werden weiterhin im Begegnungsort sowie in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt.
Darüber hinaus ist aus der positiven Erfahrung heraus die konkrete Idee entstanden, künftig regelmäßig – etwa einmal monatlich – einen offenen Spieleabend anzubieten. Damit wird das Projekt in eine dauerhafte Struktur überführt.
Der Spieletag war ein voller Erfolg. Er hat Menschen zusammengebracht, Lebensfreude gestärkt und einen Raum geschaffen, in dem Gemeinschaft neu erlebt werden konnte. Gerade in einem weiterhin von den Folgen der Flut geprägten Umfeld sind solche niedrigschwelligen Begegnungsformate von großer Bedeutung.
Daniel Warkentin
Vorstand, Hoffnungswerk e.V.
