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	<title>Harald Schrapers Archive &#8211; Spiel des Jahres</title>
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	<title>Harald Schrapers Archive &#8211; Spiel des Jahres</title>
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		<title>Kritikenrundschau: Dewan – Zivilisation im Morgenrot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 05:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Michaela Poignée]]></category>
		<category><![CDATA[Kritikenrundschau]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Bartsch]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
		<category><![CDATA[Nico Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Kessler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl-500x500.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl.jpg 600w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Wenn der Tag beginnt, geht es los mit der Besiedlung: In „Dewan“ (Johannes Goupy und Yoann Levet, bei Space Cowboys) treten junge Zivilisationen gegeneinander an, um ein Gebiet für die besten Rohstoffe (und die meisten Siegpunkte) zu besiedeln. Mitglieder der Jury Spiel des Jahres sind mit ihren Zelten im Gepäck angetreten, um sich das Spielgebiet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-dewan-zivilisation-im-morgenrot/">Kritikenrundschau: Dewan – Zivilisation im Morgenrot</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl-500x500.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_cover_kl.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />
<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Tag beginnt, geht es los mit der Besiedlung: In „Dewan“ (Johannes Goupy und Yoann Levet, bei Space Cowboys) treten junge Zivilisationen gegeneinander an, um ein Gebiet für die besten Rohstoffe (und die meisten Siegpunkte) zu besiedeln. Mitglieder der Jury Spiel des Jahres sind mit ihren Zelten im Gepäck angetreten, um sich das Spielgebiet mal genauer anzuschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir bauen Lager, um damit Aufträge zu erfüllen. Beispielsweise soll ich drei Lager in unterschiedlichen Berggebieten haben, zwei in unterschiedlichen Wüstengebieten. Besitze ich weitere Aufträge, die Lager in Bergen oder Wüsten verlangen, könnte ich dieselben Lager nochmals werten“, erklärt <strong>Udo Bartsch</strong> das Spiel. „Um zu bauen, spiele ich Terrainkarten. Ich wähle irgendeines meiner Lager als Ausgangspunkt. Und dessen Feld, mein Zielfeld und jedes Feld, das ich dazwischen überbrücken muss, kosten mich eine passende Terrainkarte. Baue ich ein Lager gleich auf dem Nachbarfeld, kostet dies zwei Karten. Sind zwei Felder dazwischen, kostet es vier. Bin ich am Zug, nehme ich entweder zwei nebeneinander liegende Terrainkarten aus dem Markt oder ich baue.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="555" height="630" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan-3558380136439-3dboxl-web-1-555x630.png" alt="" class="wp-image-35292" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan-3558380136439-3dboxl-web-1-555x630.png 555w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan-3558380136439-3dboxl-web-1-264x300.png 264w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan-3558380136439-3dboxl-web-1-768x873.png 768w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan-3558380136439-3dboxl-web-1-500x568.png 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan-3558380136439-3dboxl-web-1-800x909.png 800w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan-3558380136439-3dboxl-web-1.png 970w" sizes="(max-width: 555px) 100vw, 555px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Will man gewinnen, sollte man die Angelegenheit schon ab dem ersten Zug durchplanen“, schreibt Bartsch. Timing und Tempo seien in „Dewan“ entscheidend. „Muss ich einmal zu häufig Karten nehmen, habe ich ein Lager weniger als die anderen. Das muss nicht total schlimm sein, aber gut ist es sicherlich nicht. Einen einzigen Zug im Finale noch machen zu dürfen oder nicht, kann in ‚Dewan‘ entscheidend sein. Das macht das Spiel spannend. Jede Einzelheit ist wichtig.“ Für Bartsch ist „Dewan“ ein „elegantes Spiel“, das sich „verdichtet und beschleunigt“ zeigt. „Es steckt nach meiner Auffassung eine Menge Autorenkönnen in ‚Dewan‘“, schreibt Bartsch. „Und doch: Das Spiel packt mich nur auf der intellektuellen Ebene, mein Herz erreicht es nicht. Letztendlich ist dafür wohl die Strenge des Spiels verantwortlich, die geringe Fehlertoleranz, das punktgenaue Durchrechnen“, meint er. „Ich mag es mehr, wenn ich zur Analyse nicht gezwungen bin und auch mit halb guter Planung zumindest halb gute Gewinnchancen habe. Und ich mag es nicht, wenn in Spielen mit starkem Planungscharakter im Finale dann Unplanbares wie der Kartenmarkt oder ein von irgendwem und ohne böse Absicht in den Weg gesetztes Lager über viele Punkte entscheiden.“ In seinen Spielegruppen gehöre das Spiel jedoch zu den beliebtesten Spielen des Jahrgangs.<sup data-fn="de7cc64a-4511-4641-a35d-db6f14af3686" class="fn"><a href="#de7cc64a-4511-4641-a35d-db6f14af3686" id="de7cc64a-4511-4641-a35d-db6f14af3686-link">1</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für <strong>Michaela Poignée</strong> „läuft das Spiel schön flüssig vor sich hin“. Vorteil des Spiels sei es, dass es „sehr, sehr interaktiv“ ist: „Ich muss immer gucken: Was machen meine Mitspieler?“, sagt sie. Gerade auch die beiliegenden Varianten machen das Spiel interessant, weil sie sich „richtig schön unterschiedlich“ spielten. „Dewan“ sei sehr „kurzweilig“. Ihr Fazit: „Ich mag das Spiel total gerne, es hat einen richtig schönen Flow.“<sup data-fn="e7a71fa2-3d1a-401e-b739-d7bb618b515b" class="fn"><a href="#e7a71fa2-3d1a-401e-b739-d7bb618b515b" id="e7a71fa2-3d1a-401e-b739-d7bb618b515b-link">2</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Harald Schrapers</strong> findet „reizvolle Planungsmöglichkeiten“ auf dem Spielplan. „Strategisch wichtig ist zudem, dass das Spiel abrupt enden kann“, schreibt er. „Es wird nicht darauf geachtet, dass alle gleich viele Lager verbauen dürfen. Sobald jemand sein neuntes Lager setzt, wird die Schlussrunde eingeläutet.“ Das erforderte aufmerksame Planung. „Es kann passieren, dass man am Ende mehrere Ziele knapp verfehlt – etwa, weil genau ein Lager auf grünem Terrain fehlt. Das fühlt sich mitunter ungerecht an.“ Das sei allerdings auch die Herausforderung des Spieles: „Effizient spielen und keinen Schritt verschenken.“ Der gemeinsame, in jeder Partie anders aufgebaut Spielplan lasse „spürbare Interaktion“ entstehen. „Immer wieder wird ein gewünschter Lagerplatz von jemand anderem besetzt, sodass man umplanen muss. Dieser direkte Einfluss gefällt mir gut und sorgt für einen lebendigen Spielverlauf“, schreibt Schrapers.<sup data-fn="9c560101-66d0-40fc-8590-27a759693e94" class="fn"><a href="#9c560101-66d0-40fc-8590-27a759693e94" id="9c560101-66d0-40fc-8590-27a759693e94-link">3</a></sup></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="630" height="505" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_3558380136439_inhalt_web_7b10e24c7f-1-630x505.png" alt="" class="wp-image-35294" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_3558380136439_inhalt_web_7b10e24c7f-1-630x505.png 630w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_3558380136439_inhalt_web_7b10e24c7f-1-300x240.png 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_3558380136439_inhalt_web_7b10e24c7f-1-768x615.png 768w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_3558380136439_inhalt_web_7b10e24c7f-1-500x401.png 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_3558380136439_inhalt_web_7b10e24c7f-1-800x641.png 800w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/dewan_3558380136439_inhalt_web_7b10e24c7f-1.png 1176w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nico Wagner</strong> und <strong>Stephan Kessler</strong> unterhalten sich im Podcast über das Spiel. Für Kessler „werden im positivsten Sinne Mechanismen kombiniert“. Interessant seien die vielen Optionen, sich auszubreiten. Es spiele sich völlig anders – abhängig von der Entscheidung: „Ich gehe nach links oder ich gehe nach rechts.“ Das Spiel dauere nicht sehr lange, sagt er. „Mit wenigen Regeln habe ich das komplette Spielgefühl.“ Auch ohne die beiliegenden, unterschiedlichen Spielmodi findet Kessler: „Das gibt so viel her, dass ich da weiterspielen wollte. Ich sehe sehr viel Potential in dem Spiel.“ Nur die Auftragskarten seien „vielleicht etwas uninspirierter als der Rest“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wagner sieht in „Dewan“ „ein richtiges, klassisches Brettspiel, wie man es sich vorstellt – mit so ein bisschen Wüste, Berg und Wald, ich habe Hexfelder, ein paar kleine Holzmarkerchen in Zeltform. Das fühlt sich an wie so um die 2000er, in positivem Sinne.“ Ihm gefällt der Zwiespalt zwischen der immer wieder aufkommenden Entscheidung, ein Feld zu besetzen oder Karten zu sammeln, um sich damit später besser auf dem Spielbrett bewegen zu können. „Einmal zu lang gedacht, zack, ist das Feld weg.“ Allerdings ist ihm das Spielende zu „tough“: „Hinten raus ist die Möglichkeit, mich wehren zu können gegen das, was mir gleich blüht, eingeschränkt, weil ich mit meinem Zelt das Spielende auslöse. Was ich gar nicht will. Ich würde gerne an Ressourcen rankommen, ohne bauen zu müssen“, sagt er.<sup data-fn="4fcbb856-0c2e-41e7-ad92-a02b5603779b" class="fn"><a href="#4fcbb856-0c2e-41e7-ad92-a02b5603779b" id="4fcbb856-0c2e-41e7-ad92-a02b5603779b-link">4</a></sup></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="de7cc64a-4511-4641-a35d-db6f14af3686"><a href="https://rezensionen-fuer-millionen.blogspot.com/2026/04/dewan.html" id="https://rezensionen-fuer-millionen.blogspot.com/2026/04/dewan.html">Rezensionen für Millionen: Dewan</a> <a href="#de7cc64a-4511-4641-a35d-db6f14af3686-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren">↩︎</a></li><li id="e7a71fa2-3d1a-401e-b739-d7bb618b515b"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=8z6A_Oh30yw" id="https://www.youtube.com/watch?v=8z6A_Oh30yw">Die Brettspieltester: Dewan</a> <a href="#e7a71fa2-3d1a-401e-b739-d7bb618b515b-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren">↩︎</a></li><li id="9c560101-66d0-40fc-8590-27a759693e94"><a href="https://www.gamesweplay.de/dewan.html" id="https://www.gamesweplay.de/dewan.html">Games we play: Dewan</a> <a href="#9c560101-66d0-40fc-8590-27a759693e94-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren">↩︎</a></li><li id="4fcbb856-0c2e-41e7-ad92-a02b5603779b"><a href="https://brettagoge.de/273-acht-spiele-mit-super-ton/" id="https://brettagoge.de/273-acht-spiele-mit-super-ton/">Brettagogen #273</a> <a href="#4fcbb856-0c2e-41e7-ad92-a02b5603779b-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren">↩︎</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-dewan-zivilisation-im-morgenrot/">Kritikenrundschau: Dewan – Zivilisation im Morgenrot</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kritikenrundschau: Moon Colony Bloodbath – Dünne Luft, zu wenig Arbeit</title>
		<link>https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-moon-colony-bloodbath-duenne-luft-zu-wenig-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 08:10:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Michaela Poignée]]></category>
		<category><![CDATA[Kritikenrundschau]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
		<category><![CDATA[Karsten Grosser]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Gohlisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl-500x500.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Murphys Gesetz gilt nicht nur auf der Erde, sondern auch auf dem Mond. Zumindest aber gilt es in „Moon Colony Bloodbath“ (Donald X. Vaccarino, erschienen bei Alea). Denn zwischen mörderischen Robotern, verhungernden Kolonisten und dem einen oder anderen Unfall nimmt der Komfort in so einer Mondkolonie gerne mal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-moon-colony-bloodbath-duenne-luft-zu-wenig-arbeit/">Kritikenrundschau: Moon Colony Bloodbath – Dünne Luft, zu wenig Arbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl-500x500.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel_kl.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />
<p class="wp-block-paragraph">Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Murphys Gesetz gilt nicht nur auf der Erde, sondern auch auf dem Mond. Zumindest aber gilt es in „Moon Colony Bloodbath“ (Donald X. Vaccarino, erschienen bei Alea). Denn zwischen mörderischen Robotern, verhungernden Kolonisten und dem einen oder anderen Unfall nimmt der Komfort in so einer Mondkolonie gerne mal rapide ab. Die Jurymitglieder der Jury Spiel des Jahres haben sich dennoch als Kolonisten auf dem silbrigen Erdtrabanten versucht. Und sind – immerhin – zurückgekehrt, um davon zu berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Basis von ‚Moon Colony Bloodbath‘ ist der Ablaufstapel, der stetig wächst, Taktgeber ist und immer wieder neu durchgespielt wird. Karte ziehen, Effekt ausführen. Und zwar nicht reihum, sondern jede Karte gilt für alle. Fast jede Karte. Zu Beginn besteht der Stapel vor allem aus den vier Karten ‚Arbeit‘ und zwei ‚Problem‘-Karten. Jede Karte löst etwas aus. Arbeit ist toll. Sie erlaubt jedem, eine Aktion auszuführen. Ich kann Geld oder Nahrung erhalten, neue Gebäudekarten ziehen oder ein Gebäude bauen. Probleme fügen dem Ablaufstapel Ereignisse hinzu. Und die sind ausnahmslos negativ“, erklärt <strong>Karsten Grosser</strong> das Spiel. „Ziel ist es, am Ende die meisten Überlebenden in der eigenen Kolonie zu haben. Das Ende tritt ein, sobald es in einer ersten Kolonie alle Bewohner dahingerafft hat. Wächst in den ersten Zügen unsere Bevölkerung noch, sorgt der zentrale Mechanismus doch schon bald dafür, dass die Zahl der Kolonisten sinkt. Plättchen mit einem lächelnden Gesicht werden zur Ressource, die wie Geld oder Nahrung gewonnen oder verbraucht werden.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="628" height="630" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel-628x630.jpg" alt="" class="wp-image-35249" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel-628x630.jpg 628w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel-768x770.jpg 768w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel-500x501.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel-800x802.jpg 800w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/Schachtel.jpg 821w" sizes="auto, (max-width: 628px) 100vw, 628px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für Grosser ist „Moon Colony Bloodbath” „ein bemerkenswertes Spiel“, schreibt er. „Das namengebende Blutbad stellt sich als gesellschaftskritische Satire da. Auf den Illustrationen von Franz Vohwinkel versteckt sich kein einziger Tropfen Blut. Die grafische Aufmachung vermittelt mit ihrem Fünfzigerjahre-Retro-Charme eher den Eindruck von Heimeligkeit.“ Trost gebe, „bei aller systemischer Zerstörungskraft“ der Umstand, „dass die negativen Effekte stets alle treffen. Wie bekämpfen uns nicht gegenseitig, sondern müssen uns individuell den unvermeidlichen Ereignissen stellen.“ „Moon Colony Bloodbath“ macht Grosser viel Spaß, das Spiel sei „schwarzhumorige Gesellschaftskritik“, die zum Nachdenken anrege und für „Galgenhumor“ sorge, „wenn schon wieder fünf Bewohner dem Effizienzroboter zum Opfer fallen. Selbst die in ‚Moon Colony Bloodbath‘ eingebaute Destruktivität vermag es nicht, den Unterhaltungswert zu torpedieren.“ Grosser fühl sich von dem Spiel gepackt, so sehr, dass er nur „peripher“ mitbekomme, was die Mitspielenden gerade machen. „In meinem Kopf ploppen Pläne auf und Pläne platzen wieder. Die Dichte an Aktionen, Ereignissen, Katastrophen ist so hoch, dass mich meine Kolonie allein genug fordert“, schreibt er.<sup data-fn="cfcf6c0b-c880-497b-876b-a1fa10bb88eb" class="fn"><a href="#cfcf6c0b-c880-497b-876b-a1fa10bb88eb" id="cfcf6c0b-c880-497b-876b-a1fa10bb88eb-link">1</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">„‚Moon Colony Bloodbath‘ spielt sich sehr locker herunter“, findet <strong>Stefan Gohlisch</strong>. „Vieles läuft geschickt im Hintergrund (was die sperrige Anleitung erfolgreich zu verbergen versucht.“ Für ihn kann das Spiel aber noch sehr viel mehr: „‚Moon Colony Bloodbath‘ ist der seltene Glücksfall eines gelungenen satirischen Spiels“, schreibt er. Es führe „den Glauben an eine im doppelten Wortsinn strahlende Zukunft ad absurdum“. „Und weil es diesen Glauben unter dem Namen ‚Technologieoffenheit‘ immer noch gibt, ist es auch noch brandaktuell.“ Spielen, schreibt Gohlisch, sei nie unpolitisch. „Allein die Verabredung, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, wo für alle dieselben Regeln gelten, ist hochgradig demokratisch. ‚Moon Colony Bloodbath‘ provoziert und positioniert sich auch noch. Ohne jeden erhobenen Zeigefinger ist es lehrreich – und dabei sehr lustig.“<sup data-fn="82865b48-5168-49f3-9ff2-884ca0f4785d" class="fn"><a href="#82865b48-5168-49f3-9ff2-884ca0f4785d" id="82865b48-5168-49f3-9ff2-884ca0f4785d-link">2</a></sup></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="441" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/karten_kl_rtr.png" alt="" class="wp-image-35251" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/karten_kl_rtr.png 600w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/karten_kl_rtr-300x221.png 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/05/karten_kl_rtr-500x368.png 500w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für <strong>Harald Schrapers</strong> bietet „Moon Colony Bloodbath“ den Vorteil, „dass wir hier nicht mit einem vorgefertigten Strategiekonzept ins Spiel gehen, mit dem wir uns eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit ausrechnen“, schreibt er. „Stattdessen sind wir gespannt auf unsere ersten Karten: Was kann man daraus machen, in welche Richtung soll sich die eigene Taktik entwickeln?“ Für ihn trage die „technologieskeptische Thematik mit ihrem durchaus ernsten Hintergrund“ allerdings nur bedingt. „Mit der Zeit stellt sich eine gewisse Routine ein. Dann werden die Menschenchips wie eine beliebige Casinowährung gedankenlos hin und her geschoben“, schreibt er. „Jede andere Thematik würde mir auf Dauer besser gefallen als dieses ‚Blutbad‘. Davon abgesehen hat Donald X. Vaccarino – der Autor von Dominion – ein wirklich herausragendes Spiel geschaffen, dessen Abfolge aus gezieltem Aufbau und anschließendem drastischen Abriss für enorm viel Spannung und Spielreiz sorgt.“<sup data-fn="8d3d2e9a-81a2-4dad-af5b-dea60ef2e04d" class="fn"><a href="#8d3d2e9a-81a2-4dad-af5b-dea60ef2e04d" id="8d3d2e9a-81a2-4dad-af5b-dea60ef2e04d-link">3</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Michaela Poignée</strong> findet das Spiel „ganz schön makaber“ und lobt seinen schwarzen Humor. So richtig warm wird sie mit „Moon Colony Bloodbath“ allerdings nicht. Einerseits gefalle ihr der hohe Glücksfaktor nicht, andererseits könne das Spiel sich auch „ungerecht“ anfühlen – je nach Kartenglück eben. Außerdem wisse sie schon zu Anfang: „Es wird destruktiv werden, es wird einfach abgerissen werden, egal, wie viel ich mir hier aufbaue.“ Auch ihre Mitspielenden seien, berichtet sie, von dem Spiel gespalten gewesen. „Es gab Mitspielende, die fanden das Spiel gut, andere haben gesagt: Ja, das ist nett. Ich gehöre da eher zu den Letzteren; bei mir springt dieser Begeisterungsfunke nicht über.“ Poignées Fazit lautet: „Es ist okay, ich würde es wieder mitspielen.“ Dennoch sei es ein „eingängiges und schnell verstandenes Spiel“.<sup data-fn="2cebd0db-b0bf-4b9a-8d92-fe964f117902" class="fn"><a href="#2cebd0db-b0bf-4b9a-8d92-fe964f117902" id="2cebd0db-b0bf-4b9a-8d92-fe964f117902-link">4</a></sup></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="cfcf6c0b-c880-497b-876b-a1fa10bb88eb"><a href="https://www.spielekenner.de/rezension/moon-colony-bloodbath-alea/">Spielekenner: Moon Colony Bloodbath</a> <a href="#cfcf6c0b-c880-497b-876b-a1fa10bb88eb-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren">↩︎</a></li><li id="82865b48-5168-49f3-9ff2-884ca0f4785d"><a href="https://www.haz.de/kultur/regional/kann-ein-brettspiel-ueber-den-niedergang-wirklich-lustig-sein-entdecke-moon-colony-bloodbath-OX5XT4B3IBHNDLYJJBQQPPVPCA.html" id="https://www.haz.de/kultur/regional/kann-ein-brettspiel-ueber-den-niedergang-wirklich-lustig-sein-entdecke-moon-colony-bloodbath-OX5XT4B3IBHNDLYJJBQQPPVPCA.html">Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 25.4.26: Fröhlich in den Niedergang</a>  <a href="#82865b48-5168-49f3-9ff2-884ca0f4785d-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren">↩︎</a></li><li id="8d3d2e9a-81a2-4dad-af5b-dea60ef2e04d"><a href="https://www.gamesweplay.de/mooncolonybloodbath.html" id="https://www.gamesweplay.de/mooncolonybloodbath.html">Games we play: Moon Colony Bloodbath</a> <a href="#8d3d2e9a-81a2-4dad-af5b-dea60ef2e04d-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren">↩︎</a></li><li id="2cebd0db-b0bf-4b9a-8d92-fe964f117902"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6ZtfoB0AA5o" id="https://www.youtube.com/watch?v=6ZtfoB0AA5o">Die Brettspieltester: Moon Colony Bloodbath</a> <a href="#2cebd0db-b0bf-4b9a-8d92-fe964f117902-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren">↩︎</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-moon-colony-bloodbath-duenne-luft-zu-wenig-arbeit/">Kritikenrundschau: Moon Colony Bloodbath – Dünne Luft, zu wenig Arbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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		<title>Kritikenrundschau: „Pili Pili“ – stechende Schärfe</title>
		<link>https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-pili-pili-stechende-schaerfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 07:15:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritikenrundschau]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Bartsch]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
		<category><![CDATA[Nico Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Gohlisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Kessler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu-500x500.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Schärfe ist so eine Sache: Es kann schnell zu viel sein. Was genau zu viel ist, ist jedoch eine sehr individuelle Sache. Fest steht: Ein gutes Chili ist eine feine Sache – gerade, wenn es lange köchelt. Für „Pili Pili“ (Benjamin Brissy und Jean-Baptiste Campion bei ATM Gaming) sind die Jurymitglieder in ihren jeweiligen Medien [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-pili-pili-stechende-schaerfe/">Kritikenrundschau: „Pili Pili“ – stechende Schärfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu-500x500.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_qu.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />
<p class="wp-block-paragraph">Schärfe ist so eine Sache: Es kann schnell zu viel sein. Was genau zu viel ist, ist jedoch eine sehr individuelle Sache. Fest steht: Ein gutes Chili ist eine feine Sache – gerade, wenn es lange köchelt. Für „Pili Pili“ (Benjamin Brissy und Jean-Baptiste Campion bei ATM Gaming) sind die Jurymitglieder in ihren jeweiligen Medien mal kurz unter die Foodblogger gegangen und haben das Aroma des scharfen Stichspiels intensiv getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„‚Pili Pili‘ ist ein Stichvorhersagespiel: Es gibt keine Farben, Trümpfe oder Bedienregeln. Sondern die Karten sind von 1 bis 55 durchnummeriert, und die höchste gewinnt den Stich“, erklärt <strong>Udo Bartsch</strong> das Spiel. „Für jede Runde wird eine von 36 Missionskarten gezogen. Sie gibt die Handkartenzahl und die Regelmodifikation der laufenden Runde vor: dass nicht null Stiche angesagt werden dürfen, dass sämtliche Karten verdeckt gespielt werden müssen oder dass nach der Vorhersage drei Karten im Uhrzeigersinn weitergegeben werden. Die Stichvorhersagen dürfen in Summe nicht aufgehen. Haben wir sechs Handkarten, dürfen wir in Summe also nicht sechs Stiche ansagen. Für jede Abweichung zwischen prognostizierten und gewonnen Stichen erhalte ich eine Chilischote. Mit sechs Chilis habe ich verloren, und die Person mit den wenigsten Chilis gewinnt.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="337" height="474" class="wp-image-35173" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_tr.png" alt="" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_tr.png 337w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pili_tr-213x300.png 213w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für Bartsch dauere „Pili Pili“ oft zu lang. „Ich habe teilweise erlebt, dass das Spielende sogar herbeigesehnt wurde. Daran änderte auch die ständige Veränderung durch die Missionskarten nichts. Manche der 36 Missionen unterscheiden sich ohnehin nur geringfügig voneinander“, schreibt er. „Es wäre sinnvoller, ‚Pili Pili‘ endete nach einer festen Zahl von Runden, nicht nach einer festen Zahl von Chilis.“ Das Spiel spalte seine Runden, manche seiner Mitspieler:innen seien von dem Spiel „merklich begeistert“. „‚Pili Pili‘ knüpft an Bekanntes und Bewährtes an (‚Wizard‘, ‚Rage‘ &amp; Co.) und ist zudem niedrigschwelliger, weil man keine Farben beachten muss und alle Stich- und Bedienregeln entfallen. Die Stärke eines Blattes ist leichter einzuschätzen“, schreibt Bartsch. „Die Missionen sind der Überraschungs- und auch Komplexitätsfaktor, der zum Mitdenken zwingt und jede Runde ein bisschen anders macht.“ Bartsch ist nicht wirklich von „Pili Pili“ überzeugt: „Manche Missionen werfen Regelfragen auf. Selbst wer eigentlich Geber:in der jeweils nächsten Runde ist (und somit zuerst vorhersagt und ausspielt), bleibt offen. Und so schön Abwechslung durch Missionen ist: Nicht alle Missionen sind pfiffig, und manche sind schlichtweg entbehrlich.“<sup class="fn" data-fn="d39f2cf0-a7ef-4daa-acac-f69f9db3f636"><a id="d39f2cf0-a7ef-4daa-acac-f69f9db3f636-link" href="#d39f2cf0-a7ef-4daa-acac-f69f9db3f636">1</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <strong>Martina Fuchs</strong> kommen die Bestandteile von „Pili Pili“ bekannt vor. Die Länge des Spiels liegt bei ihr statt der angegebenen 30 Minuten „eher bei 50, 60 Minuten. Da wird schon die Frage am Tisch laut, ob man nicht verkürzen kann.“ Auch „bei der Stichvorhersage krankt das Spiel ein bisschen, weil ich ganz häufig auf Sicherheit gehe. Wenn ich kann, sage ich halt eine Eins an“, sagt sie. „Stiche nicht zu bekommen ist ja oft einfacher als Stiche zu bekommen.“ Auch Fuchs ist nicht mit allen Missionskarten einverstanden – manche seien eintönig. Es lägen aber genug Missionskarten bei, sodass man sie einfach austauschen könne. Ihr Fazit: „Wir haben ein kurzes runtergebrochenes Spiel, das schnell erklärt ist, aber auch eine gewisse taktische Tiefe hat“, sagt sie. „Es macht in dieser Verbindung der einzelnen Mechanismen Lust zu spielen.“<sup class="fn" data-fn="f131e7d7-0aaa-46df-8667-3a59d71b917c"><a id="f131e7d7-0aaa-46df-8667-3a59d71b917c-link" href="#f131e7d7-0aaa-46df-8667-3a59d71b917c">2</a></sup></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" class="wp-image-35190 aligncenter" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/pilipili1_-630x480.jpg" alt="" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für <strong>Stefan Gohlisch</strong> sind die Regelvariationen im positiven Sinne „der pure Irrsinn: Mal muss man sich seine Karten unbesehen vor die Stirn halten und ohne Information über die eigene Kartenhand (wohl aber über die der anderen) ansagen. Mal gibt man die gesamte Kartenhand weiter. Mal hat man nur drei Sekunden Zeit, sich die Karten einzuprägen, und spielt danach die Karten quasi blind aus. Mal darf man zwar vorsortieren, aber muss fortan immer nur eine der beiden Karten außen ausspielen. Das ist anarchisch, aber sehr lustig“, schreibt er und plädiert dafür, das Spiel in größeren Runden zu spielen. Sein Urteil: „‚Pili Pili‘ nimmt das grundlegendste Prinzip seines Genres und denkt es wieder und wieder mit großer Fantasie neu. Das Ergebnis ist womöglich das beste Stichspiel des Jahres: echt scharf.“<sup class="fn" data-fn="03c7b9d0-2109-497f-a411-663863509748"><a id="03c7b9d0-2109-497f-a411-663863509748-link" href="#03c7b9d0-2109-497f-a411-663863509748">3</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für <strong>Harald Schrapers</strong> gehen einige der Regelvarianten „tatsächlich schon ins Alberne“, was aber gut zum Spiel passe, dem er sehr viel Spielreiz attestiert. „Verzichtet man auf unterschiedliche Farben, einen Trumpf oder Bedienzwang, ist das Fachwissen der Stichspiel-Experten (insbesondere aus dem Subgenre Stichansage) hinfällig“, lobt er das einfache Konzept. Dass die in der Anleitung festgelegte Spieldauer nicht gut gelungen sei, hält er für unproblematisch. „Man kann sich darauf einigen, eine vorab festgelegte Zahl an Durchgängen zu spielen. Für Spielspaß ist ohnehin gesorgt.“<sup class="fn" data-fn="9b9b3502-c3f5-4a88-91e7-cba707df4c21"><a id="9b9b3502-c3f5-4a88-91e7-cba707df4c21-link" href="#9b9b3502-c3f5-4a88-91e7-cba707df4c21">4</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nico Wagner</strong> und <strong>Stephan Kessler</strong> wagen sich gemeinsam an das scharfe Chiligericht. Für Wagner ist „Pili Pili“ „eines dieser Kartenspiele, in das man ganz simpel einsteigen kann und eines dieser Spiele, mit dem man Leute abholen kann, die sagen: Eigentlich spiele ich nicht so gerne.“ Er sei erstaunt, „wie gut das in meinen Spielerunden ankommt.“ Die Varianz durch die unterschiedlichen Missionskarten gefalle ihm.<br />Kessler fühlt sich von „Pili Pili“ nicht ganz abgeholt, „weil ich immer gedacht habe: das kenne ich schon“. Das Spiel biete ihm kein neues Spielgefühl. „Das kritisiere ich aber nicht an dem Spiel selbst, sondern an mir“, sagt er. Er sei schließlich kein Wenigspieler. Für einen Einstieg in Spiele sei es sicherlich das Richtige.<sup class="fn" data-fn="319c1ff6-3829-4789-909a-f02d6bd27a64"><a id="319c1ff6-3829-4789-909a-f02d6bd27a64-link" href="#319c1ff6-3829-4789-909a-f02d6bd27a64">5</a></sup></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="d39f2cf0-a7ef-4daa-acac-f69f9db3f636"><a href="https://rezensionen-fuer-millionen.blogspot.com/" id="https://rezensionen-fuer-millionen.blogspot.com/">Rezensionen für Millionen: Pili Pili</a> <a href="#d39f2cf0-a7ef-4daa-acac-f69f9db3f636-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren">↩︎</a></li><li id="f131e7d7-0aaa-46df-8667-3a59d71b917c"><a href="https://www.fuxundbaer.de/pili-pili-ist-das-gut-oder-kann-das-weg-folge-073" id="https://www.fuxundbaer.de/pili-pili-ist-das-gut-oder-kann-das-weg-folge-073">Fux&amp;Bär: Pili Pili &#8211; Ist das gut oder kann das weg?</a> <a href="#f131e7d7-0aaa-46df-8667-3a59d71b917c-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren">↩︎</a></li><li id="03c7b9d0-2109-497f-a411-663863509748"><a href="https://www.haz.de/kultur/regional/warum-pili-pili-das-schaerfste-stichspiel-des-jahres-ist-P7LXNECJPNBLNKLSDFESHLMOUU.html" id="https://www.haz.de/kultur/regional/warum-pili-pili-das-schaerfste-stichspiel-des-jahres-ist-P7LXNECJPNBLNKLSDFESHLMOUU.html">Hannoversche Allgemeine Zeitung: Warum Pili Pili womöglich das beste Stichspiel des Jahres ist</a>  <a href="#03c7b9d0-2109-497f-a411-663863509748-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren">↩︎</a></li><li id="9b9b3502-c3f5-4a88-91e7-cba707df4c21">Spielbox 2/26: Scharfe Strafe <a href="#9b9b3502-c3f5-4a88-91e7-cba707df4c21-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren">↩︎</a></li><li id="319c1ff6-3829-4789-909a-f02d6bd27a64"><a href="https://brettagoge.de/276-aller-guten-dinge-sind-9-aber-zum-dritten-mal/" id="https://brettagoge.de/276-aller-guten-dinge-sind-9-aber-zum-dritten-mal/">Brettagogen #276</a> <a href="#319c1ff6-3829-4789-909a-f02d6bd27a64-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 5 navigieren">↩︎</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-pili-pili-stechende-schaerfe/">Kritikenrundschau: „Pili Pili“ – stechende Schärfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kritikenrundschau: Kavango – Platz da im Habitat</title>
		<link>https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-kavango-platz-da-im-habitat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:34:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tobias Franke]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Poignée]]></category>
		<category><![CDATA[Kritikenrundschau]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Fritsch]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
		<category><![CDATA[Nico Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Gohlisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Kessler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.spiel-des-jahres.de/?p=35057</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel-500x500.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Das Kavango-Zambesi-Schutzgebiet im südlichen Afrika braucht vor allem eines: Schutz. Es liegt im Grenzgebiet von Angola, Botswana, Namibia und Simbabwe und ist etwa eineinhalbmal so groß wie Deutschland. Das bedeutet natürlich auch: viel Platz für Biodiversität zwischen Gräsern, Termiten, Elefanten und Impala-Antilopen. Und darum, das Gebiet zu schützen, zu beforschen und Flora und Fauna anzusiedeln [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-kavango-platz-da-im-habitat/">Kritikenrundschau: Kavango – Platz da im Habitat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel-500x500.jpg 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_titel.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />
<p class="wp-block-paragraph">Das Kavango-Zambesi-Schutzgebiet im südlichen Afrika braucht vor allem eines: Schutz. Es liegt im Grenzgebiet von Angola, Botswana, Namibia und Simbabwe und ist etwa eineinhalbmal so groß wie Deutschland. Das bedeutet natürlich auch: viel Platz für Biodiversität zwischen Gräsern, Termiten, Elefanten und Impala-Antilopen. Und darum, das Gebiet zu schützen, zu beforschen und Flora und Fauna anzusiedeln geht es in „Kavango“ (Matt Brown und Zara Reid bei Schmidt). Da die Mitglieder der Jury Spiel des Jahres immer gerne dabei sind, wenn es darum geht, den Planeten ein wenig besser zu machen, haben sie in ihren jeweiligen Medien das Spiel besprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kern des Spiels sind 160 Karten, auf denen unterschiedliche Tiere sowie ein paar Bäume und Gräser abgebildet sind. Aus diesen bauen wir unser persönliches Reservat auf. Wir spielen parallel und überlegen, welches Tier am besten passt“, erklärt <strong>Harald Schrapers</strong> das Spiel. „Ohne Pflanzen, Wirbellose und Fische funktioniert hier nichts – es gibt keine Nahrungskette und kein Leben im Reservat. Das Zebra frisst Gräser. Der Löwe frisst das Zebra. Dabei wird jedoch niemand wirklich gefressen. Wenn ich die Löwenkarte spiele, reicht es, wenn ich das Zebra bereits ausliegen habe – und es bleibt dann auch liegen. In ‚Kavango‘ wird auch die Finanzierung von Naturschutzorganisationen thematisiert. Ich brauche Geld, um in Habitat-, Klima- und Wildtierschutz zu investieren.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="569" height="630" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_tr-569x630.png" alt="" class="wp-image-35058" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_tr-569x630.png 569w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_tr-271x300.png 271w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_tr-768x850.png 768w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_tr-500x554.png 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_tr-800x886.png 800w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_tr.png 903w" sizes="auto, (max-width: 569px) 100vw, 569px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Thematisch, so Schrapers, sei das „allerdings eher abstrakt umgesetzt. Das liegt auch daran, dass das Geld nicht in Münzen oder Scheinen auf dem Tisch liegt, sondern in Form kleiner Holzwürfelchen.“ Gleichzeitig stören ihn Ungenauigkeiten in den Karten: „Die Karten, die den Beginn der Nahrungskette darstellen, werden hochtrabend als ‚Produzenten‘ bezeichnet. Da hier aber auch Wirbellose und Fische dazugehören, widerspricht dies der allgemeingültigen Terminologie, denn dort gelten ausschließlich Pflanzen und Algen als ‚Produzenten‘. Im Anhang der Spielanleitung wird dies auch so dargestellt – aber warum dann erst so einen unpassenden Begriff ins Spiel bringen?“, schreibt er. Außerdem kritisiert Schrapers das Material: „Schmidt Spiele produziert stolz in Deutschland und verzichtet konsequent auf Kunststoff sowie auf eine Fertigung in China, was sehr lobenswert ist! Trotzdem fragt man sich, warum vier riesige Tableaus mit je drei mal acht Feldern beiliegen, die funktionslos sind, denn mein Reservat ist gar nicht auf 24 Felder begrenzt“, schreibt er. Das Haupttableau sei überflüssig. Ansonsten spiele sich – bis auf das Herumreichen der Karten nach jedem Zug &#8211; das Spiel eher „solitär“: „Es gibt keinen Wettbewerb um die punkteträchtigen Forschungsaufträge. Alle haben die gleiche Chance und die Reihenfolge ist egal. ‚Kavango‘ spielt sich deshalb sehr konsequent: Es gibt kein Gerangel an Nebenschauplätzen, sondern die Konzentration liegt auf dem Wesentlichen“, schreibt er. Forschungsaufträge sind die Leitplanken, innerhalb derer wir uns mit unseren taktischen Ideen bewegen. Das Spiel spiele sich „gemütlich“. Dennoch hat Schrapers auch viel Lob für „Kavango“ übrig: „Hier merkt man sofort, dass der Autorin und dem Autor der afrikanische Naturschutz wirklich am Herzen liegt. Ob wir Europäer uns anmaßen sollten, dort aktiv zu sein, oder ob wir es sogar müssten, weil manche Herausforderungen aus den Verwüstungen des Kolonialismus resultieren, ist durchaus diskussionswürdig. Wenn ein Spiel dazu anregt, darüber nachzudenken, hat es bereits viel erreicht“, schreibt er und findet es „thematisch stark, mechanisch rund und wunderbar variabel spielbar – ob zu zweit, zu dritt oder zu viert“.<sup data-fn="b3eed0fa-081b-4f59-b2e7-c52d9a89478f" class="fn"><a href="#b3eed0fa-081b-4f59-b2e7-c52d9a89478f" id="b3eed0fa-081b-4f59-b2e7-c52d9a89478f-link">1</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Udo Bartsch</strong> findet in „Kavango“ ein „opulentes Spiel“. Ein wenig zu opulent: „Samt Inhalt wiegt die Schachtel so viel wie eine ausgewachsene Bindenfischeule, also knapp mehr als zwei Kilogramm. Das liegt vor allem an den dicken Pappplänen. Die Reservate erinnern gestalterisch an verlassene Großparkplätze vor insolventen Möbelhausketten. Jedes Tier bekommt seine eigene Haltebucht. Warum man die Karten nicht platzsparender einfach auf den Tisch legen soll, erschließt sich nicht“, kritisiert Bartsch. Dennoch wirke das Spiel „naturbewegt“. „Viele Details offenbaren, dass die Autorin und der Autor vom Fach sind und sich vor Ort ökologisch engagieren“, schreibt Bartsch. „Das trendige Tierthema wurde nicht einem Spielkonzept nur aufgepfropft.“ Ein Mix aus bewährten Spielprinzipien setze es das Thema „gelungen in Szene“.  „Nur die hakelige Unterscheidung zwischen drei Arten Insekten wirft unnötige Probleme auf. Ansonsten harmoniert alles und spielt sich wunderbar fließend und weitgehend selbsterklärend. Wir können in Ruhe vor uns hinbasteln, trotzdem ist längst nicht alles planbar. Aufträge passen rein oder auch nicht. Tiere, die ich allzu gerne schützen würde, schlüpfen anderswo unter. Ein bisschen Konkurrenz und Ärger ist dabei. Am Ende aber überwiegt das schöne Gefühl, etwas Gutes getan und den hässlichen Parkplatz mit schönen Tieren gefüllt zu haben“, so Bartsch’ Fazit.<sup data-fn="b4d5485a-1365-4233-981f-942f148a2bbe" class="fn"><a href="#b4d5485a-1365-4233-981f-942f148a2bbe" id="b4d5485a-1365-4233-981f-942f148a2bbe-link">2</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tobias Franke</strong> findet in „Kavango“ eher „überschaubare“ Interaktion. „Wie wir es aus unzähligen Drafting-Spielen kennen, können wir manchmal den Nachfolgenden erfolgreich eine Karte vorenthalten. Aber mehr passiert zwischen uns Spielenden eigentlich nicht. Einzige Ausnahme: der gemeinsame Klimaschutz“, schriebt er. Das allerdings sei spielerisch eine Schwäche des Spiels: „Wer dort sehr aktiv ist, tut den anderen einen größeren Gefallen als sich selbst“, hat Franke beobachtet. „Denn wenn ich mein Geld in den Klimaschutz stecke, fehlt es mir meist an anderer Stelle, womit ich seltener attraktive Tiere ausspielen und weniger gut Forschungsaufträge erfüllen kann.“ Das allerdings rege auch zum Nachdenken an: „Das zeigt ein ganz reales moralisches Dilemma der heutigen Zeit auf. Natürlich kann ich darauf setzen, dass die anderen schon beim Klimaschutz aktiv werden und deswegen wahrscheinlicher gewinnen. Aber fühle ich mich gut dabei? Ich habe die Hoffnung, dass diese spielerische Unfairness zum Nachdenken anregt“, schreibt er.<br>Auch Franke kritisiert die „überdimensionierten persönlichen Ablagen“ und findet in „Kavango“ wenig „spielerische Innovationen“. „Das bedeutet aber nicht, dass unsere Entscheidungen banal wären. Bei der Auswahl der Karten gibt es einiges zu bedenken. Manchmal wollen wir den kurzfristigen Vorteil, manchmal erhoffen wir uns langfristige Erfolgserlebnisse. Dabei bietet vor allem die Auffangstation interessante taktische Erwägungen. Dort kann ich bis zu drei Tiere zwischenlagern. Somit kann ich die Tiere für spätere Runden reservieren – und zeige allen Mitspielenden offen, welche Voraussetzungen ich noch benötige.“<br>Für ihn überzeugt das Spiel am Ende „durch die stimmige Wiedergabe eines realen Themas. Die spielmechanischen Kniffe sind nicht innovativ, das Gesamtprodukt weiß aber gut zu unterhalten“, schreibt er, findet aber auch: „Es fehlt lediglich die ein oder andere Kante, an der wir uns reiben könnten und wodurch auch mehr Emotionen freigesetzt würden. Andererseits präsentiert uns ‚Kavango‘ eher nebenbei das Dilemma des gemeinsamen Klimaschutzes, ohne dabei den moralischen Zeigefinger erheben zu müssen.“<sup data-fn="e80a6061-5fb5-4f4f-b4a4-7f0bc2304a1e" class="fn"><a href="#e80a6061-5fb5-4f4f-b4a4-7f0bc2304a1e" id="e80a6061-5fb5-4f4f-b4a4-7f0bc2304a1e-link">3</a></sup></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="630" height="603" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-630x603.png" alt="" class="wp-image-35062" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-630x603.png 630w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-300x287.png 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-768x735.png 768w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-1536x1470.png 1536w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-2048x1960.png 2048w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-500x478.png 500w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-800x765.png 800w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-1280x1225.png 1280w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2026/04/kavango_material-1920x1837.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stefan Gohlisch</strong> erkennt in „Kavango“ zwar „sehr einfache und grundlegende Mechanismen“, das Spiel sei aber auch „sehr konkret in den Einzelheiten seiner Darstellung dieses faszinierenden Ökosystems“. Dennoch könne es „im eigentlichen Verlauf als abstrakt wahrgenommen“ werden. „Das fängt damit an, dass Gräser, Bäume, wirbellose Tiere und Fische als ‚Produzenten‘ bezeichnet werden, was meint, dass sie am unteren Ende der Nahrungskette stehen“, schreibt er. Das Spiel begebe sich in die Gefahr einer „maschinellen Logik, weil man eventuell überfordert von all den Möglichkeiten die Natur vor lauter Symbolen nicht mehr sieht. Was schade ist. Denn das Autorenteam legt höchsten Wert auf wissenschaftliche Grundierung.“ In seiner Rezension zitiert Gohlisch den Anhang des Regelwerkes: „Im Kern ist ‚Kavango‘ eine Botschaft der Hoffnung für den Fortbestand der natürlichen Welt“. „Dieses Spiel“, so Gohlisch, „kann ein Anstoß dazu sein. Ansonsten bleibt es ein Spiel, freilich ein sehr reizvolles.“<sup data-fn="157c358a-6cc0-4250-b732-f2d51939c3e0" class="fn"><a href="#157c358a-6cc0-4250-b732-f2d51939c3e0" id="157c358a-6cc0-4250-b732-f2d51939c3e0-link">4</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Michaela Poignée</strong> findet das Thema des Spiels „reizvoll“, aber auch ihr geht es in der Mechanik schnell verloren: „Letztendlich ist es so: Wir sammeln ja Symbole“, sagt sie. Diese seien allerdings auf der Spieler:innenübersicht gut dargestellt. Vom Spielprinzip her sei „Kavango“ recht einfach, aber: „es hat mir Spaß gemacht, aber es hat sich relativ schnell abgespielt. Von Anfang an war es mir ein bisschen nebeneinanderher gespielt. Ich war immer nur fokussiert auf das, was ich brauche und was die anderen machen, hat mich nicht interessiert“, sagt sie und fügt hinzu. „Das Einzige, wo man ein bisschen drauf achten muss ist dieser Klimaschutz.“ Ihr fehle die Interaktion. „Es ist kein schlechtes Spiel“, lautet Poignées Fazit, allerdings nutze es sich schnell ab.<sup data-fn="1a2a43cb-e13b-418f-92e3-482fcfc23d54" class="fn"><a href="#1a2a43cb-e13b-418f-92e3-482fcfc23d54" id="1a2a43cb-e13b-418f-92e3-482fcfc23d54-link">5</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nico Wagner</strong> ist ein wenig ratlos: „Was macht das Spiel neu? Das kann ich ehrlich gesagt nicht so genau beantworten“, sagt er und kritisiert die Größe des Spieles: „Wir kriegen ein Spiel, das sehr viel Platz braucht, wenn man denn alles Material benutzt.“<br>Die Karten seien „ansprechend gestaltet“, findet Wagner. „Ich hatte schon das Gefühl, ich lerne ein wenig etwas über die Region. Aber so richtig einen Bezug dazu habe ich nicht festgestellt. Ich habe mir nicht gedacht: Oh, cool, ich habe die Fleckenhyäne gerettet. Ich habe halt die Karte ausgespielt, die drei Gras und eine Termite braucht. Das fand ich ein bisschen schade.“ Die Aktionskarten seien zwar an reale Projekte in der Region angelehnt, gingen aber etwas unter. „Ich spiele diese Karte und bekomme dafür zwei Geld, eigentlich ist es mir total schnurz, was ich da mache.“ Zwei „Hakeligkeiten“ hat Wagner dann noch am Spiel zu bemängeln: Die Symbole auf den Karten seien etwas zu klein, „was dazu führt, dass die so gut wie jeder vergisst.“ Sein Fazit: „Es ist ein durchweg solides Spiel, in dem ich das Thema nicht gut umgesetzt finde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stephan Kessler</strong> lobt – im Dialog mit Wagner – dagegen den „schönen Spielflow“. Das Thema habe ihn sehr abgeholt. Die Abhängigkeiten zwischen den unterschiedlichen Tieren und Pflanzen gefallen ihm. „Ich finde es gut reduziert und thematisch zugänglich“, sagt er und verteidigt außerdem die großen Tableaus: „Ich verstehe das schon: Ihr habt so schöne Karten gemacht, ihr wollt auch, dass man sieht, wie das entsteht. Wir sind erfahrene Spieler, wir legen die Karten übereinander gucken nur auf die Symbole.“ Insgesamt sei es für ihn eine schöne Spielerfahrung gewesen, nur gefalle ihm nicht, dass der Spielflow unterbrochen werde, weil es eine Regel gebe, die es erlaube, den Kartenstapel zeitaufwändig zu durchsuchen.<sup data-fn="505bbb29-3caf-47a7-aeac-500b295ac656" class="fn"><a href="#505bbb29-3caf-47a7-aeac-500b295ac656" id="505bbb29-3caf-47a7-aeac-500b295ac656-link">6</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Manuel Fritsch </strong>freut sich in „Kavango“ über „sehr kleine, sehr feine Entscheidungen“. Allerdings sei es „kein Spiel für Vielspielende. Da spielt man ein-, zweimal und dann hat man gefühlt schon alles gesehen. Aber ich habe gemerkt in meinen Runden hier: Leute, die nicht so viel spielen, die stört es nicht so sehr, dass man am Anfang immer das gleiche macht. Man spielt immer die Grundkarten, und man hat das Gefühl, das ist so ein bisschen Beschäftigungstherapie.“ Seiner Meinung nach könnte das Spiel etwas mehr Tiefe vertragen: „Man hat nicht so viele unterschiedliche Strategien. Wenn du einen Elefanten gespielt hast, dann hast du eben sieben Punkte, aber du kannst hier nicht irgendwelche Kartenkombinationen entdecken. Denn was die Tiere wollen, ist immer gleich, wenn das Tier liegt, dann liegts halt.“ Ein wenig Varianz brächten die individuellen Ziele ins Spiel. Er selbst würde „Kavango“ nicht mehr „aktiv auf den Tisch bringen – ich spiele es aber auf jeden Fall mit und habe Spaß. Aber es ist kein Spiel, das überdauern wird.“<sup data-fn="6139735e-d8ca-4909-b7a5-868a9588633a" class="fn"><a href="#6139735e-d8ca-4909-b7a5-868a9588633a" id="6139735e-d8ca-4909-b7a5-868a9588633a-link">7</a></sup></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="b3eed0fa-081b-4f59-b2e7-c52d9a89478f"><a href="https://www.gamesweplay.de/kavango.html" id="https://www.gamesweplay.de/kavango.html">Games we play: Kavango</a> <a href="#b3eed0fa-081b-4f59-b2e7-c52d9a89478f-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren">↩︎</a></li><li id="b4d5485a-1365-4233-981f-942f148a2bbe">Spielbox 6/25: Wildparker <a href="#b4d5485a-1365-4233-981f-942f148a2bbe-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren">↩︎</a></li><li id="e80a6061-5fb5-4f4f-b4a4-7f0bc2304a1e"><a href="https://www.fjelfras.de/wordpress/blog/brettspiele/kavango-kritisch-gespielt/">Fjelfras: Kavango</a> <a href="#e80a6061-5fb5-4f4f-b4a4-7f0bc2304a1e-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren">↩︎</a></li><li id="157c358a-6cc0-4250-b732-f2d51939c3e0"><a href="https://www.haz.de/kultur/spieletipp-kavango-dreht-sich-um-naturschutz-und-oekologie-C5J6Q3PFSRFD7DWOILM53YLANA.html" id="https://www.haz.de/kultur/spieletipp-kavango-dreht-sich-um-naturschutz-und-oekologie-C5J6Q3PFSRFD7DWOILM53YLANA.html">Hannoversche Allgemeine Zeitung: Der Natur auf der Spur </a> <a href="#157c358a-6cc0-4250-b732-f2d51939c3e0-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren">↩︎</a></li><li id="1a2a43cb-e13b-418f-92e3-482fcfc23d54"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=F-vcZvQidwM" id="https://www.youtube.com/watch?v=F-vcZvQidwM">Die Brettspieltester: Kavango</a> <a href="#1a2a43cb-e13b-418f-92e3-482fcfc23d54-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 5 navigieren">↩︎</a></li><li id="505bbb29-3caf-47a7-aeac-500b295ac656"><a href="https://brettagoge.de/274-vier-bromances-und-ein-ueberraschungsfall/" id="https://brettagoge.de/274-vier-bromances-und-ein-ueberraschungsfall/">Brettgogen #274 </a> <a href="#505bbb29-3caf-47a7-aeac-500b295ac656-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 6 navigieren">↩︎</a></li><li id="6139735e-d8ca-4909-b7a5-868a9588633a"><a href="https://de.ign.com/brettspiele/150138/podcastepisode/brettspiel-special-sechs-aktuelle-gesellschaftspiele-im-test">IGN-Podcast: Brettspiel-Special</a> <a href="#6139735e-d8ca-4909-b7a5-868a9588633a-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 7 navigieren">↩︎</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-kavango-platz-da-im-habitat/">Kritikenrundschau: Kavango – Platz da im Habitat</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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		<title>Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres: Zenith</title>
		<link>https://www.spiel-des-jahres.de/empfehlungsliste-kennerspiel-des-jahres-zenith/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Harald Schrapers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 09:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/08/titelbild-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="Zenith - Planet" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/08/titelbild-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/08/titelbild-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/08/titelbild.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Erde ist eine Scheibe, genauso wie die anderen Planeten, die wir mit den Diplomatenkarten auf unsere Seite ziehen wollen. Es ist wie bei einem Tauziehen, allerdings gleichzeitig an fünf Seilen. „Zenith“ (von Grégory Grard und Mathieu Roussel, bei PlayPunk, im Asmodee-Vertrieb) ist rasant und bleibt bis zum letzten Moment spannend. Manchmal sind die Duelle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/empfehlungsliste-kennerspiel-des-jahres-zenith/">Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres: Zenith</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/08/titelbild-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="Zenith - Planet" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/08/titelbild-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/08/titelbild-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/08/titelbild.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die Erde ist eine Scheibe, genauso wie die anderen Planeten, die wir mit den Diplomatenkarten auf unsere Seite ziehen wollen. Es ist wie bei einem Tauziehen, allerdings gleichzeitig an fünf Seilen. „<a href="https://www.spiel-des-jahres.de/spiele/zenith/">Zenith</a>“ (von Grégory Grard und Mathieu Roussel, bei PlayPunk, im Asmodee-Vertrieb) ist rasant und bleibt bis zum letzten Moment spannend. Manchmal sind die Duelle kurz, manchmal entwickeln sich epische Partien. Harald Schrapers zeigt in nur zwei Minuten und dreißig Sekunden, was an dem Spiel so faszinierend ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/empfehlungsliste-kennerspiel-des-jahres-zenith/">Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres: Zenith</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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		<title>Das spielerische Quartett live: Schrapers, Bartsch, Franke und Fuchs</title>
		<link>https://www.spiel-des-jahres.de/folge-50-das-spielerische-quartett-27/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 07:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tobias Franke]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Bartsch]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Fuchs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/quartett27-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/quartett27-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/quartett27-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/quartett27-590x590.jpg 590w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/quartett27.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
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		<title>Kritikenrundschau: Monkey Palace – wer ist der König im Affenstaat?</title>
		<link>https://www.spiel-des-jahres.de/kritikenrundschau-monkey-palace-wer-ist-der-koenig-im-affenstaat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 06:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Maren Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kritikenrundschau]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
		<category><![CDATA[Karsten Grosser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu-590x590.jpg 590w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Stein für Stein entsteht etwas – und in letzter Zeit auch mehr und mehr für Erwachsene. Die Faszination für Lego ist ungebrochen. Vermutlich war es da nur eine Frage der Zeit, bis die schwedischen Klemmbaustein-Experten einen neuen Versuch starten, Spielzeug und Brettspiel zu kombinieren – dieses Mal sogar mit dem eigenen Spielstudio namens Dotted Games. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu-590x590.jpg 590w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-cover-web_qu.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />
<p class="wp-block-paragraph">Stein für Stein entsteht etwas – und in letzter Zeit auch mehr und mehr für Erwachsene. Die Faszination für Lego ist ungebrochen. Vermutlich war es da nur eine Frage der Zeit, bis die schwedischen Klemmbaustein-Experten einen neuen Versuch starten, Spielzeug und Brettspiel zu kombinieren – dieses Mal sogar mit dem eigenen Spielstudio namens Dotted Games. Dieser Versuch heißt „Monkey Palace“ (von David Gordon und Tam Myaing bei Lego). Die Jurymitglieder der Jury Spiel des Jahres haben sich Steinchen und Spiel angeschaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir errichten einen Affenpalast. Wir verwenden die Steine in unserem Vorrat, um neue durchgehende Treppen anzulegen. Immer ausgehend vom Boden, so hoch wie möglich. Mit beliebig großen Stufen. Dank der Legosteine in vier unterschiedlichen Farben, die für das Spiel jedoch irrelevant sind, und Dekorationselementen entsteht nach und nach ein Gebilde, das gut zum Thema passt und vor allem stabil bleibt“, erklärt<strong> Karsten Grosser</strong> das Spiel. „Dabei kommt es – bei einem Bauspiel wenig verwunderlich – ja genau darauf an, die beste Option für seinen Zug zu finden. Desto mehr Bögen ich verbaue, desto stärkere Affenkarten erhalte ich, die wiederum den Steinenachschub steuern.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="563" height="630" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-3dboxl-web-e1742280756452-563x630.webp" alt="" class="wp-image-30430" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-3dboxl-web-e1742280756452-563x630.webp 563w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-3dboxl-web-e1742280756452-268x300.webp 268w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-3dboxl-web-e1742280756452-768x860.webp 768w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-3dboxl-web-e1742280756452.webp 950w" sizes="auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei ‚Monkey Palace‘ konzentriert sich Dotted Games nun auf das, wofür Lego im Grundsatz steht: aufs Bauen, aufs Gestalten“, schreibt Grosser. „Hier zeigt das Material seine Klasse.“ Er kritisiert allerdings die „sperrig formulierten Bauregeln“, die Menschen mit wenig räumlichem Vorstellungsvermögen den Einstieg erschwerten. „Gleichwohl weckt ‚Monkey Palace‘ Lust, immer wieder einen neuen Palast zu bauen“, findet er und bewertet das Spiel als eines der „reifsten Lego-Spiele, die bislang erschienen sind“. Für Grosser zwar „kein Grund zur Euphorie, aber ‚Monkey Palace‘ weckt Neugier auf das, was da in Zukunft noch kommen mag.“<sup data-fn="e1918c26-de0e-4cc0-b90b-b2e7ea76ff5b" class="fn"><a id="e1918c26-de0e-4cc0-b90b-b2e7ea76ff5b-link" href="#e1918c26-de0e-4cc0-b90b-b2e7ea76ff5b">1</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Einen wirklich guten Ruf hatten die zwei Dutzend Lego-Brettspiele nicht, die vor 15 Jahren auf den Markt kamen“, weiß <strong>Harald Schrapers</strong>. Die Reihe startete 2009 und wurde 2013 eingestellt. „Jetzt gibt es ein neues Lego-Spiel. Ein Unterschied: Die Federführung bei der Spielentwicklung hat nun nicht mehr der dänische Lego-Konzern, sondern der französisch-schwedische Brettspielspezialist Asmodee.“ Das eigens gegründete Spielstudio Dotted Games solle entsprechend auch nicht nur ein Spiel produzieren. In „Monkey Palace“ hat Schrapers Freude am bauen, errichten und konstruieren, auch weil es mit einer Spielregel verbunden ist. „Das spielt sich schön und wird ziemlich schnell eine anspruchsvolle dreidimensionale Knobelaufgabe“, schreibt er. Allerdings müsse man oft lange überlegen, deshalb sei es besser zu zweit oder zu dritt zu spielen. „Neben der verbesserungswürdigen Spielanleitung gefällt mir das Finale nicht so gut“, lautet Schrapers’ Fazit, „weil dann plötzlich Schluss ist, obwohl man oft noch eine große Zahl an Lego-Steinen besitzt. So endet ein schöner Spielablauf etwas sehr abrupt.“<sup data-fn="198a77d1-c227-4649-b338-fa0063696e35" class="fn"><a id="198a77d1-c227-4649-b338-fa0063696e35-link" href="#198a77d1-c227-4649-b338-fa0063696e35">2</a></sup></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="616" height="630" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-inhalt-web_tr_kl-616x630.png" alt="" class="wp-image-30428" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-inhalt-web_tr_kl-616x630.png 616w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-inhalt-web_tr_kl-293x300.png 293w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2025/03/monkey-palace-5704339005686-inhalt-web_tr_kl.png 732w" sizes="auto, (max-width: 616px) 100vw, 616px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„‚Monkey Palace‘ bewegt sich elegant auf der Schnittstelle zwischen Spiel und Spielzeug“, findet <strong>Maren Hoffmann</strong>. „Der Reiz des Lego-Bauens ist da, allerdings in ein sehr brettspieliges Regelwerk gegossen. Neue Steine muss man sich verdienen und dabei taktisch vorgehen.“ Dennoch: „Am Ende steht in der Mitte des Tisches immer eine sehenswerte Konstruktion, an der alle mitgebaut haben.“<sup data-fn="df64be1b-c184-4ab5-884d-67055f99f36e" class="fn"><a id="df64be1b-c184-4ab5-884d-67055f99f36e-link" href="#df64be1b-c184-4ab5-884d-67055f99f36e">3</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Schrapers’ Podcast reden er und Hoffmann noch einmal über das Spiel. „Es ist ein sehr eingängiges Spiel“, sagt Hoffmann dort und findet es „insgesamt sehr fluffig, es gibt eine Reihe von kleinen Entscheidungen zu treffen“. Sie lobt „die Reduktion auf diese zwei Formen und die wenigen Schmuckelemente“. Für Erwachsene sei sicher von Vorteil, „dass es nicht diese schrill-bunte Lego-Farbigkeit ist“, am Ende entstünde ein „ästhetisches Gebilde“. Das Spiele lebe „sehr von der Lego-Haptik, das Befriedigende des formschlüssigen Vernutens von Teilen, die man ineinandersteckt und die dann halten“. Beim beendeten Klemmbaustein-Werk sei auch „so ein gewisser Werkstolz im Spiel“. Zum Potential zukünftiger Lego-Spiele meint sie: „Ich kann mir vorstellen, dass da noch mehr Musik drinsteckt.“<sup data-fn="95c4c0b4-6168-4900-9972-11c01f44e9e7" class="fn"><a id="95c4c0b4-6168-4900-9972-11c01f44e9e7-link" href="#95c4c0b4-6168-4900-9972-11c01f44e9e7">4</a></sup></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="e1918c26-de0e-4cc0-b90b-b2e7ea76ff5b">Spiel doch 1/25: Affenarchitektur  <a href="#e1918c26-de0e-4cc0-b90b-b2e7ea76ff5b-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren">↩︎</a></li><li id="198a77d1-c227-4649-b338-fa0063696e35"><a href="https://www.gamesweplay.de/monkeypalace.html">gamesweplay.de: Monkey Palace</a> <a href="#198a77d1-c227-4649-b338-fa0063696e35-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren">↩︎</a></li><li id="df64be1b-c184-4ab5-884d-67055f99f36e"><a href="https://www.spiegel.de/tests/brettspiele/brettspiele-check-splendor-monkey-palace-fuer-die-ehre-intarsia-dungeon-designer-waterfall-park-a-25ff76eb-c95c-4747-a1c9-b99b72648b09">Spiegel: Fiese Verliese, donnernde Kanonen und ein Lego-Tempel</a> <a href="#df64be1b-c184-4ab5-884d-67055f99f36e-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren">↩︎</a></li><li id="95c4c0b4-6168-4900-9972-11c01f44e9e7"><a href="https://brett-spiel.de/2024/energiereich-oder-spielzeug-messe-oder-convention/">brett-spiel.de: Energiereich oder Spielzeug, Messe oder Convention</a> <a href="#95c4c0b4-6168-4900-9972-11c01f44e9e7-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren">↩︎</a></li></ol>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres: Botanicus</title>
		<link>https://www.spiel-des-jahres.de/empfehlungsliste-kennerspiel-des-jahres-botanicus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 05:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu-150x150.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu-150x150.png 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu-300x300.png 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu-590x590.png 590w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu.png 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein gemütlicher Nachmittag im Schrebergarten? Von wegen! „Die Aktionsauswahl verursacht anregende Konflikte. Je stärker meine Aktion diese Runde ist, desto länger muss ich in der nächsten Runde auf meinen Zug warten – und die besten Plätze sind möglicherweise schon besetzt. Gutes Timing und eine geschickte Routenplanung für den Gärtner sind unabdingbar auf dem Weg zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu-150x150.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu-150x150.png 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu-300x300.png 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu-590x590.png 590w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/10/Botanicus_qu.png 600w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein gemütlicher Nachmittag im Schrebergarten? Von wegen! „Die Aktionsauswahl verursacht anregende Konflikte. Je stärker meine Aktion diese Runde ist, desto länger muss ich in der nächsten Runde auf meinen Zug warten – und die besten Plätze sind möglicherweise schon besetzt. Gutes Timing und eine geschickte Routenplanung für den Gärtner sind unabdingbar auf dem Weg zum grünsten Daumen am Tisch“, schreibt die Jury zu „<a href="https://www.spiel-des-jahres.de/spiele/botanicus/">Botanicus</a>“ (Vieri Masseini, Samuele Tabellini, erschienen bei Hans im Glück).</p>
<p>Im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gi8yNoy06Vg">Video</a> schaut sich Jurymitglied und Gärtner Harald Schrapers das Pflanzspiel noch einmal genauer an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/empfehlungsliste-kennerspiel-des-jahres-botanicus/">Empfehlungsliste Kennerspiel des Jahres: Botanicus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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		<title>Das spielerische Quartett: Schrapers, Grosser, Wagner und Kemmerer</title>
		<link>https://www.spiel-des-jahres.de/folge-45-das-spielerische-quartett-23/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 05:32:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schrapers]]></category>
		<category><![CDATA[Karsten Grosser]]></category>
		<category><![CDATA[Nico Wagner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/06/quartett23_kl-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/06/quartett23_kl-1-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/06/quartett23_kl-1-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/06/quartett23_kl-1.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Harald Schrapers, Karsten Grosser, Nico Wagner und Gastkritikerin Alexandra Kemmerer besprechen vier Spiele: „Comet“ von Peter Prinz (Funtails und Huch), „E-Mission“ von Matt Leacock und Matteo Menapace (Schmidt), „Ritual“ von Tomás Tarragón (Strohmann Games) und „Harmonies“ von Johan Benvenuto (Lillelud). Kemmerer berichtet als eine von drei Brettspielhamstern auf Instagram, TikTok und YouTube von der artenreichen Welt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/06/quartett23_kl-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/06/quartett23_kl-1-150x150.jpg 150w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/06/quartett23_kl-1-300x300.jpg 300w, https://www.spiel-des-jahres.de/wp-content/uploads/2024/06/quartett23_kl-1.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><a href="https://www.spiel-des-jahres.de/die-jury/harald-schrapers/">Harald Schrapers</a>,<a href="https://www.spiel-des-jahres.de/die-jury/karsten-grosser/"> Karsten Grosser</a>, <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/die-jury/nico-wagner/">Nico Wagner</a> und Gastkritikerin Alexandra Kemmerer besprechen vier Spiele: „Comet“ von Peter Prinz (Funtails und Huch), „E-Mission“ von Matt Leacock und Matteo Menapace (Schmidt), „Ritual“ von Tomás Tarragón (Strohmann Games) und „Harmonies“ von Johan Benvenuto (Lillelud). Kemmerer berichtet als eine von drei Brettspielhamstern auf Instagram, TikTok und YouTube von der artenreichen Welt der Spiele. Sie war auch schon auf dem YouTube-Kanal „Spiel doch mal…“ zu Gast.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.spiel-des-jahres.de/folge-45-das-spielerische-quartett-23/">Das spielerische Quartett: Schrapers, Grosser, Wagner und Kemmerer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.spiel-des-jahres.de">Spiel des Jahres</a>.</p>
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