Wenige Worte in Leverkusen

Im Juli diesen Jahres organisierte das Diakonische Werk des Kirchenkreises Leverkusen einen Spielnachmittag im Quartierstreff Freiraum Alkenrath: „Besonders schön war die Vielfalt der Gäste. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen entdeckten gemeinsam Familienspiele, die ohne viele Worte auskommen und dadurch sprachliche Barrieren spielend überwinden“, schreiben die Veranstalter. Mit dabei waren auch die Spiele aus dem Spielepaket der Initiative „Spielend für Toleranz. „Immer wieder entstanden ganz nebenbei kleine Momente gelebter Verständigung. Familien aus verschiedenen Ländern halfen sich gegenseitig, übersetzten Begriffe in unterschiedliche Sprachen und lachten gemeinsam über die neuen Wörter, die sie dabei lernten. Ehe man sich versah, kannten alle am Tisch die Namen verschiedener Tiere nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Französisch – und merkten dabei, wie leicht Verständigung beim gemeinsamen Spielen gelingen kann“, so die Veranstalter.

Spannung bei „Qwirkle“

Viele solcher kleinen Momente machten den Nachmittag zu etwas besonderem. Immer wieder, so berichten die Veranstalter, fanden die Menschen an den Spieltischen Gemeinsamkeiten oder kamen mit ihnen vorher unbekannten Menschen in Kontakt. „Besonders berührend war die Rückmeldung einer Nachbarin: Sie erzählte, wie dankbar sie sei, durch die gespendete Spielesammlung und das Angebot des Quartierstreffs überhaupt die Möglichkeit zu haben, solche hochwertigen Gesellschaftsspiele kennenzulernen“, schreiben die Veranstalter und konstatieren: „Ein Gesellschaftsspiel kann also weit mehr sein als ein Zeitvertreib. Es schafft Gemeinschaft, weckt Neugier, baut Berührungsängste ab und lässt neue Freundschaften entstehen.“ Das Spielepaket soll nun für monatliche Spieleabende weiter genutzt werden.

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