Im Juli diesen Jahres fand zum ersten Mal eine Spielenachmittag im Freizeitheim Linden in Hannover statt. „Dabei ging es nicht nur um den Spaß am Spiel, sondern auch um Werte wie Fairness, Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und Toleranz. Die Atmosphäre im Freizeitheim war offen, freundlich und herzlich“, schreiben die Veranstalter. Mit dabei war unter anderem das Spielepaket der Initiative „Spielend für Toleranz“. Diese und die im Rahmen der Aktion angeschafften Spiele bleiben nun dauerhaft im Freizeitheim „und schaffen weitere Gelegenheiten für Begegnung, gemeinsames Lernen und Spielspaß“, schreibend die Veranstalter.

Die Aktion ist der Beginn einer größeren Initiative des Freizeitheims. „Bereits ab dem 15. September kommen die neuen Spiele außerdem beim monatlich stattfindenden Brettspieletreff zum Einsatz. Unter der Leitung von Spielexperte Frederik Vogt können Interessierte dort Klassiker sowie aktuelle Brett-, Karten- und Aktionsspiele kennenlernen. Mitmachen können alle Spielbegeisterten unter 100 Jahren – unabhängig davon, ob Deutsch ihre Muttersprache ist oder nicht. Benötigt werden lediglich Neugier, Freude am Spielen und Lust auf gute Gesellschaft“, so die Veranstalter. Natasha Winkel, eine Sozialarbeiterin des Freizeitheims, sagt dazu: „Wenn Menschen gemeinsam spielen, entstehen Begegnungen ganz selbstverständlich. Die neuen Spiele ermöglichen nicht nur schöne gemeinsame Stunden, sondern schaffen Räume für Austausch, Respekt und gegenseitiges Verständnis; genau das macht unser Freizeitheim aus.“
