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Bargteheide: Stadtfestspiele

Der Bargteheider Spieletreff ist in dem schleswig-holsteinischen Örtchen zwischen Hamburg und Lübeck etabliert: Jeden dritten Freitag im Monat treffen sich Spielerinnen und Spieler im Stadthaus Bargteheide für gemeinsame Spielerunden mit 30 bis 50 Besuchern und Besucherinnen im Alter von 5 bis 70 Jahren. Aber auch besondere Veranstaltungen organisieren die Veranstalter: Im Rahmen des Stadtfestes im Mai vergangenen Jahres präsentierte sich der Spieletreff mit einem bunten Spielenachmittag – unter anderem auch unterstützt mit einem Spielepaket der Initiative „Spielend für Toleranz“.

„Azul“ und „Colt Express“ mit Cola vorm Sommerpavillon

Ziel war es „zu zeigen, dass Spielen verbindet – unabhängig von Alter, Herkunft, Religion, Abstammung, Hautfarbe, Statur und ähnlichem.“ Einem breiten Publikum sollte vermittelt werden, „dass ‚analoges‘ Spielen auf der Höhe der Zeit ist, Spaß macht und es jeder ausprobieren kann“, schreibt einer der Veranstalter, Volker Mallien. Neben Spielen aus dem Spielepaket der Initiative „Spielend für Toleranz“ wie „Klask“, „Panic Mansion“, „Icecool“ und „Looping Louie“ kamen auch große Versionen von Spielen zum Einsatz – zum Beispiel „Kingdomino“.

Volker Mallien (Mitte) empfängt Spieler und Spielerinnen

Vor allem „Klask“ entpuppte sich an dem Nachmittag als beliebtes Spiel – es „wurde so stark bespielt, das eine Abnutzung auf dem Spielfeld bald sichtbar war“, schreibt Mallien. Die Organisatoren und Organisatorinnen des Bargteheider Spieletreffs versuchten, alle Neuankömmlinge in die Spielerunden einzubinden. „Diese Art der Aufnahme bescherte uns schon
manch positives Feedback und motiviert uns weiterzumachen. Wir werden daher auch dort auf Spielen für Toleranz hinweisen und die gestifteten Spiele werden regelmäßig angeboten werden“, lautet Malliens Bilanz.

Spieleauswahl

Rot oder anthrazit? Spiele im Grenzbereich

Mehrere Spiele

Mit der Einführung des Preises „Kennerspiel des Jahres“ im Jahr 2011 schuf der Verein Spiel des Jahres eine ganz neue Kategorie – und zugleich ein ganz neues Problem. Existierte vormals nur eine Unterscheidung, ob Spiele Kinderspiele seien oder eben nicht, stellte sich fortan auch die Frage: Welche unter denen, die nicht für Kinder sind, richten sich an alle? Und welche vorrangig an Kenner?

Die Einteilung ist alles andere als trivial. Deshalb entbrennen – intern und extern – jedes Jahr aufs Neue Diskussionen. Dabei könnten wir es uns eigentlich wunderbar leicht machen: Den Begriff „Kennerspiel“ gab es bis 2011 gar nicht, etabliert hat ihn erst der Verein Spiel des Jahres. Also ist „Kennerspiel“ definitionsgemäß das, was wir als Kennerspiel ansehen. Oder?

Die Praxis ist dann doch vielschichtiger. Welches Spiel ein Spiel für alle ist und welches nicht, erkennt man leider nicht an allgemeingültigen, genau messbaren Merkmalen, sondern erst beim Spielen mit möglichst vielen verschiedenen Menschen. Und selbst dann sind die Ergebnisse nicht immer glasklar. Um zu ermitteln, mit welchen Spielen vorrangig die Kennerspieler zurechtkommen, benötigt man zunächst einmal eine Vorstellung, wer überhaupt Kennerspieler sind: Ist es Ilse? Ist es Ralf? Ist es Nikola? Es steht den Menschen nicht auf die Stirn geschrieben. Und es ist letztlich Einschätzungssache.

Und es ist jedes Jahr erneut Einschätzungssache, weil jedes Spiel andere Menschen erreicht und zugleich andere überfordert. Spielerin A kommt besser mit räumlichem Denken zurecht, Spieler B blüht bei Wortspielen auf. Obendrein können verschiedene Spielerunden widersprüchliche Ergebnisse hervorbringen. Manchmal halten sich die Gründe, ein Spiel als Kennerspiel anzusehen oder nicht, fast in der Waage. Aber wir müssen uns nun mal entscheiden. Und am Ende entscheiden wir uns – wohlwissend, dass auch andere Sichtweisen plausibel wären.

Überforderte Spieler

Im aktuellen Jahrgang sehen wir „Die Crew“ und „Der Kartograph“ als Kennerspiele. Warum? „Die Crew“ ist ein Stichspiel. Zwar beherrschen viele Menschen Stichspiele; Skat, Schafkopf, Doppelkopf und auch modernere Vertreter wie „Wizard“ sind durchaus populär.

Aber: Im Gegensatz zu den üblichen kompetitiven Stichspielen, verlangt das kooperative „Die Crew“ mehr: Wer sinnvoll spielen will, muss über das eigene Blatt hinaus eine Vorstellung für das Gesamtgeschehen entwickeln, muss für sich und andere Beteiligte und ohne ihre Karten zu sehen, Vorgänge wie Stechen oder Abwerfen antizipieren. „Die Crew“ erfordert, damit es rund läuft, einen ungewöhnlichen Denkprozess. Es ist wie ein Logikpuzzle mit Karten. Mehrfach saß ich mit Menschen am Tisch, die zwar „Wizard“ oder Doppelkopf kannten, aber trotzdem keine Idee hatten, was „Die Crew“ nun von ihnen verlangte.

Ähnliche Erfahrungen bei „Der Kartograph“: Eine geometrische Form auf einem Blatt Papier einzuzeichnen, ist für sich genommen nicht schwer. Doch geht es hier nicht ums bloße Malen, sondern um die Ziele, die man damit verfolgt. In „Der Kartograph“ gewinnen wir nach jeder Jahreszeit Punkte in gleich vier unterschiedlichen Kategorien. Nicht genug: Zwei dieser Kategorien wechseln mehrfach während des Spiels. Etliche Spieler sind überfordert, all die Wertungen parallel im Blick zu behalten. Es gab Partien, in denen ich hinterher für jeden Beteiligten ausrechnen musste, wie viele Punkte er erzielt hatte.

Grenzgänger

Grenzgänger zwischen Rot und Anthrazit sind auch die Spiele „Little Town“, „Nova Luna“, „My City“ und „Kitchen Rush“. Hier haben wir uns aber für „Rot“ entschieden, also für die Kategorie „Spiel für alle“, obwohl auch die Einstufung „Kennerspiel“ Gründe für sich gehabt hätte.

„Little Town“ ist ein sehr taktisches Figureneinsatzspiel fast ohne Glücksfaktoren. Doch nicht primär die Spieltiefe entscheidet darüber, einen Titel als Kennerspiel einzustufen, sondern die Hürden, die jemand bewältigen muss, um überhaupt ins Spiel zu kommen und die grundsätzliche Spielidee zu erfassen. Dank der Thematik, der klaren Struktur, den immer gleichen Rundenabläufen und der intuitiv zu erfassenden Wertung sehen wir die Hürde bei „Little Town“ als nicht ganz so hoch an.

Auch „Nova Luna“ ist sehr taktisch, außerdem enthält es einen ungewöhnlichen Kniff, wie Plättchen gleicher Farbe Aufgaben erfüllen. Dieser Kniff ist aber sehr logisch. Um ihn zu verstehen, muss es nur einmal Klick machen. Zudem erleichtern die übersichtliche Materialgestaltung und die Reduktion aufs Abstrakte die Übersicht. Meine Spielerunden kamen auch deshalb gut ins Spiel hinein, weil „Nova Luna“ insgesamt nur sehr wenige Regeln enthält und nicht durch Zwischenwertungen unterbrochen wird.

„My City“ und „Kitchen Rush“ sind spezielle Fälle. Sie durchlaufen von Anfang bis Ende 24 bzw. acht Versionen. Der Schwierigkeitsgrad während der Kampagne steigt merklich an. In den finalen Szenarien sind so viele Spielelemente gleichzeitig zu beachten, dass beide Spiele Kennerniveau erreichen – doch der Einstieg liegt deutlich darunter. Man tastet sich im Laufe der Kampagne sukzessiv an den höheren Schwierigkeitsgrad heran. In „My City“ ermöglichen die beiliegenden Übersichten jederzeit eine klare Orientierung über den Stand der Regeln und Wertungen. In „Kitchen Rush“ werden alle Schritte durch die Spielgeschichte stimmig entwickelt, außerdem kann jede Spielerunde auf dem Schwierigkeitsniveau stehenbleiben, der für sie der richtige ist.

Wer die diesjährigen empfohlenen und nominierten Spiele mit denen von 2019 vergleicht, wird feststellen, dass die Vorjahresauswahl im Durchschnitt einfachere Spiele umfasste. Dies ist keinem Paradigmenwechsel der Jury Spiel des Jahres zuzuschreiben, sondern den Eigenarten und Qualitäten der unterschiedlichen Spielejahrgänge. Waren es im Vorjahr überwiegend die kleinen und leichten Spiele, die uns begeistert haben, sind es diesmal die etwas umfangreicheren. Schön, dass uns Autoren und Verlage diese Vielfalt bescheren.

Udo Bartsch

Quer durchs Saarland

1200 Spiele sind keine Kleinigkeit – so groß ist der aktuelle Bestand des Spielelagune Saar e.V. Diese Spiele bringt der Verein als Unterstützer der Initiative „Spielend für Toleranz“ quer durchs Saarland. Zu den Veranstaltungen gehören regelmäßige Spieletreffs mit Kindern und Jugendlichen, beispielsweise in Bibliotheken und Schulen, regelmäßige Turnie sowie Spieleveranstaltungen in Flüchlingsunterkünften, beispielsweise Ende 2019 in Lebach.

Cola, Looping Louie und was lustiges im Gesicht: Spielspaß im Saarland

Insgesamt haben die Mitglieder des Vereins über 20 Veranstaltungen unter dem Motto „Spielend für Toleranz“ durchgeführt und dort als Vermittler*innen, Spieleerklärer*innen und Spielelieferant*innen fungiert.

Spieleurlaub in der Lagune

 

 

Der Spielejahrgang 2020: beeindruckende Vielfalt

Harald Schrapers

Menschen möchten etwas gemeinsam erleben – auch und gerade in Zeiten, in denen wir viel zu Hause sind. Das ist ein Grund, warum in diesem Jahr in vielen Haushalten Brettspiele mehr denn je auf den Tisch kommen. Mehr als 300 deutschsprachige Neuheiten sind in den letzten zwölf Monaten in den Handel gekommen – diese haben wir intensiv unter die Lupe genommen. Dabei bleibt wieder festzustellen: Die Qualität der Spiele nimmt seit Jahren durchweg zu, da leisten die Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren sowie die Redaktionen eine sehr gute Arbeit, für die wir uns herzlich bedanken möchten.

Bestenliste 2020

Glücklicherweise waren nahezu alle Spiele vor den coronabedingten Kontaktbeschränkungen bei uns eingetroffen, so dass wir sie wie in den Vorjahren in unzähligen Runden in Spielekreisen, auf Messen und Veranstaltungen, in der Familie sowie mit Nachbar*innen und Kolleg*innen spielen konnten. Nur bei einem Spieletypus war das nicht ohne weiteres möglich: Den so genannten Legacy-Spielen. Legacy heißt, dass einzelne Elemente und persönliche Fortschritte von Partie zu Partie „vererbt“ werden. Die meisten Jurymitglieder haben sie nicht in unterschiedlichen Runden gespielt, sondern jeweils bis zu 24 Partien in immer derselben Personenzusammensetzung – bis alle Umschläge geöffnet und alle Sticker aufgeklebt waren. „My City“ und „The King’s Dilemma“ heißen die beiden nominierten Legacy-Spiele, die einen ungewöhnlich beeindruckenden Langzeitspaß bieten.

Eine aufeinander aufbauende Kampagne bieten auch die beiden kooperativen Spiele in unserer Auswahl. Während „Kitchen Rush“ ein Echtzeitspiel ist, das uns in die Hektik eines Restaurants entführt, ist das nominierte „Die Crew“ eine Art Stichspielknobelei. Auch wenn „Die Crew“ recht kurze Regeln hat, bietet es wirklich knifflige Herausforderungen für Spielekenner*innen.

Insgesamt fällt die große Vielfalt an sehr unterschiedlichen Spielen ins Auge, wenn wir uns die diesjährigen Auswahllisten anschauen. Sehr kommunikativ sind das Farb-Quizspiel „Color Brain“ und das mit Klötzen, Steinen, Pixeln, Stöcken und Schnüren ungewöhnlich ausgestattet „Pictures“, das die Mitspielenden kreativ werden lässt ist und von uns nominiert wurde.

Breit gefächert ist auch das Spektrum der eher klassischen Brettspiele. Das mit einer Nominierung ausgezeichnete „Nova Luna“ enthält die Kombination einer cleveren Kaufmechanik mit außergewöhnlichen Puzzleherausforderungen, die Langzeitspielreiz garantieren. „Draftosaurus“ besticht durch einen besonderen Verteilmechanismus – man nennt das „Drafting“ – und „Little Town“ ist ein knackiges Strategiespiel, bei dem wir Arbeiter auf dem Spielbrett einsetzen, um Grundstücke zu nutzen.

Würfel spielen in diesem Jahr kaum eine Rolle bei den von uns ausgewählten Spielen. Stattdessen sorgen die nach und nach umgedrehten Spielkarten für den Glücksfaktor bei „Der Kartograph“. Dieses nominierte Spiel ist fesselnd, weil es ein Thema transportiert und uns das Gefühle gibt, tatsächlich eine Landkarte auf unsere Zettel zu malen.

Komplettiert wird die Auswahl durch das recht anspruchsvolle „Res Arcana“ mit seinen Karten und magischen Ressourcen, das raffinierte Zwei-Personen-Stichspiel „Der Fuchs im Wald“ und das sehr leicht zugängliche Bluffspiel „Spicy“.

Neben den anfangs erwähnten Legacy- und Kampagnenspielen fiel noch ein zweiter Trend ins Auge: Es gibt immer mehr sehr anspruchsvolle Brettspiele, die auf eine steigende Zahl an Spieler*innen treffen, die gerne auch mal zwei bis drei Stunden Zeit mitbringen und auch vor umfangreichen Regelwerken nicht zurückschrecken. Die „Paladine des Westfrankenreichs“ und „Underwater Cities“ sind zwei Vertreter eines Spielesegments, das in diesem Jahrgang durch besondere Qualität auffällt und einen Teil des „Kulturgutes Spiel“ ausmacht, den man nicht übersehen darf.

Insgesamt stehen auf den Empfehlungs- und Nominierungslisten Spiele für jeden Anlass, jeden Geschmack und jede Gruppengröße. Vier Titel besitzen zudem einen Solomechanismus, so dass man auch allein spielen kann, wenn man keine Mitspielenden findet.

Das deutschsprachige Brettspiel, das „German Style Game“, gilt weltweit als stilbildend, und gleichzeitig beobachten wir seit Jahren eine beschleunigte Internationalisierung. Auch in diesem Jahr kommen die Spielideen von Autoren – und leider nur zwei Autorinnen – aus aller Welt, von denen das Gesellschaftsspiel insgesamt sehr profitiert. Immerhin vier der sechs nominierten Spiele sind von deutschsprachigen Autoren. Das zeigt, dass auch die heimischen Spieleentwickler in diesem Jahrgang überzeugende Arbeit geleistet haben. Am 20. Juli fällt die Entscheidung, welche der nominierten Titel als Spiel und Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet werden.

Harald Schrapers

Harald Schrapers

Nominierte und empfohlene Spiele 2020

9 Spiele

Aus den nahezu 450 deutschsprachigen Brettspielneuheiten, die in den letzten zwölf Monaten in den Handel gekommen sind, hat der Verein Spiel des Jahres 25 Spiele ausgewählt. Diese zeichnen sich durch ganz besondere Qualität aus und bieten außergewöhnlichen Spielspaß.

Spiel des Jahres

Nominiert für die Wahl zum Spiel des Jahres 2020

My City von Reiner Knizia
Verlag: Kosmos
Illustration: Michael Menzel
Ein innovatives Städtepuzzle für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren

Nova Luna von Uwe Rosenberg und Corné van Moorsel
Verlag: Edition Spielwiese und Pegasus Spiele
Illustration: Lukas Siegmon
Ein astrales Legespiel für 1 bis 4 Personen ab 8 Jahren

Pictures von Daniela Stöhr und Christian Stöhr
Verlag: PD-Verlag
Illustration: Dominik Mayer
Ein bildhaftes Kreativspiel für 3 bis 5 Personen ab 8 Jahren

Das Spiel des Jahres 2020 wird am 20. Juli 2020 verliehen.

Empfehlungsliste

Color Brain von Tristan Williams (Game Factory)
Der Fuchs im Wald von Joshua Buergel (Leichtkraft)
Draftosaurus von Antoine Bauza u.a. (Ankama und Board Game Box)
Kitchen Rush von Dávid Turczi und Vangelis Bagiartakis (Pegasus Spiele)
Little Town von Shun Taguchi und Aya Taguchi (Studio GG und Iello)
Spicy von Zoltán Győri (Heidelbär Games und Gém Klub)
 


Kommentar des Spiel-des-Jahres-Vorsitzenden Harald Schrapers zum Spielejahrgang 2020.


Kinderspiel des Jahres

Nominiert für die Wahl zum Kinderspiel des Jahres 2020

Foto Fish von Michael Kallauch
Verlag: Logis
Ein farbenfrohes Reaktionsspiel für 2 bis 4 Kinder ab 4 Jahren

Speedy Roll von Urtis Šulinskas
Verlag: Lifestyle Boardgames und Piatnik
Illustration: Irina Pechenkina
Ein spannendes Wettrollen für 1 bis 4 Kinder ab 4 Jahren

Wir sind die Roboter von Reinhard Staupe
Verlag: NSV
Illustration: Oliver Freudenreich
Ein kooperatives Einschätzspiel für 2 bis 6 Kinder ab 5 Jahren

Das Kinderspiel des Jahres 2020 wird am 15. Juni 2020 verliehen.

Empfehlungsliste Kinderspiel

Go Slow! von Felix Beukemann (Logis)
Hans im Glück von Peter Wichmann (Haba)
Magic School von Jonathan Favre-Godal (Djeco)
Puzzle Memo von Günter Burkhardt (Drei Hasen in der Abendsonne)
Slide Quest von Jean-Francois Rochas und Nicolas Bourgoin (Blue Orange)
Zombie Kids von Annick Lobet (Scorpion Masqué)
Zoo Run von Florian Sirieix (Loki)
 


Kommentar des Koordinators der Kinderspieljury Christoph Schlewinski zum Kinderspielejahrgang 2020.


Kennerspiel des Jahres

Nominiert für die Wahl zum Kennerspiel des Jahres 2020

Der Kartograph von Jordy Adan
Verlag: Pegasus Spiele
Illustration: Lucas Ribeiro
Ein kartographisches Landschaftspuzzle für 1 bis 8 Personen ab 10 Jahren

Die Crew von Thomas Sing
Verlag: Kosmos
Illustration: Marco Armbruster
Eine kooperative Weltraumreise für 3 bis 5 Personen ab 10 Jahren

The King’s Dilemma von Lorenzo Silva, Hjalmar Hach und Carlo Burelli
Verlag: HG und Heidelbär Games
Illustration: Giorgio Baroni
Ein geschichtsträchtiges Verhandlungsspiel für 4 bis 5 Personen ab 14 Jahren

Das Kennerspiel des Jahres 2020 wird am 20. Juli 2020 verliehen.

Empfehlungsliste Kennerspiel

Paladine des Westfrankenreichs von Shem Phillips und S J Macdonald (Schwerkraft)
Res Arcana von Tom Lehmann (Sand Castle Games)
Underwater Cities von Vladimír Suchý (Delicious Games)
 

Wie aus der Longlist die Shortlist wird – die Präsentation der Nominierungen

25 Spiele, die sich auf drei Kategorien aufteilen, hat der Spiel des Jahres e.V. in diesem Jahr in die engere Auswahl – Longlist – aufgenommen. Der Vereinsvorsitzende Harald Schrapers und Kinderspielkoordinator Christoph Schlewinski verkünden, welche neun Titel auf der Shortlist des Spiels, des Kinderspiels und des Kennerspiels des Jahres 2020 stehen und mit einer Nominierung ausgezeichnet werden. Außerdem sprechen sie über das Spielen in Zeiten von Corona, die Absage der Spiel ’20, die im Oktober in der Messe Essen stattfinden sollte, die Tätigkeit von Spielekritiker*innen und die Trends des Jahrgangs.

Diese Spiele sind in der engeren Auswahl für das Spiel des Jahres (Longlist):

  • Color Brain (Tristan Williams, Game Factory)
  • Der Fuchs im Wald (Joshua Buergel, Leichtkraft)
  • Draftosaurus (Antoine Bauza, Corentin Lebrat, Ludovic Maublanc und Théo Rivière, Ankama, Board Game Box)
  • Kitchen Rush (Dávid Turczi und Vangelis Bagiartakis, Pegasus Spiele)
  • Little Town (Shun Taguchi und Aya Taguchi, Iello)
  • My City (Reiner Knizia, Kosmos)
  • Nova Luna (Uwe Rosenberg und Corné van Moosel, Edition Spielwiese und Pegasus Spiele)
  • Pictures (Daniela Stöhr und Christian Stöhr, PD-Verlag)
  • Spicy (Zoltán Győri, Heidelbär Games)

Diese Spiele sind in der engeren Auswahl für das Kinderspiel des Jahres (Longlist):

  • Foto Fish (Michael Kallauch, Logis)
  • Go Slow! (Felix Beukemann, Logis)
  • Hans im Glück (Peter Wichmann, Haba)
  • Magic School (Jonathan Favre-Godal, Djeco)
  • Puzzle Memo (Günter Burkhardt, Drei Hasen in der Abendsonne)
  • Slide Quest (Jean-Francois Rochas und Nicolas Bourgoin, Blue Orange)
  • Speedy Roll (Urtis Šulinkas, Piatnik, Livestyle Boardgames)
  • Wir sind die Roboter (Reinhard Staupe, NSV)
  • Zombie Kids Evolution (Annick Lobet, Scorpion Masqué)
  • Zoo Run (Florian Sirieix, Loki)

Diese Spiele sind in der engeren Auswahl für das Kennerspiel des Jahres (Longlist):

  • Der Kartograph (Jordy Adan, Pegasus Spiele)
  • Die Crew reist gemeinsam zum 9. Planeten (Thomas Sing, Kosmos)
  • Paladine des Westfrankenreichs (Shem Phillips und Sam Macdonald, Schwerkraft)
  • Res Arcana (Tom Lehmann, Sand Castle Games)
  • The King’s Dilemma (Lorenzo Silva und Hjalmar Hach, HG)
  • Underwater Cities (Vladimír Suchý, Delicious Games)

„Der Kartograph“, „Die Crew“ und „King’s Dilemma“ stehen auf der Shortlist der Kennerspiel-Auszeichnung, „Foto Fish“, „Roboter“ und „Speedy Roll“ auf der des Kinderspiels, und „My City“, „Nova Luna“ sowie „Pictures“ sind für das Spiel des Jahres 2020 nominiert.

Kinderspiele 2020: unentdeckte Spielewelten

Der Spielejahrgang 2020 ist für die Jury Kinderspiel des Jahres in mehr als einer Hinsicht ungewöhnlich. Die Welt steht still, Kitas und Schulen schließen – und damit sind auch unsere Möglichkeiten, neue Spiele mit Kindern zu spielen eingeschränkt. Die Anzahl der Spiele, die wir deshalb aus dem Rennen nehmen mussten, ist sicherlich gering verglichen mit denen, die wir bereits testen konnten. Dennoch ist es schmerzlich für uns, das erste Mal seit Bestehen dieses Preises einen solchen Schritt gehen zu müssen. Wir können aber allen versichern: Die noch nicht gesichteten Spiele werden mit derselben Sorgfalt und Professionalität geprüft wie alle kommenden Neuheiten und rutschen, falls sich sie als empfehlenswert erweisen, in den nächsten Jahrgang. Trotz der ungewöhnlichen Situation blieben zirka 110 Titel übrig, die wir intensiv spielen konnten.

Kinderspiele

Und mit diesen Titeln kamen thematische und mechanische Spielewelten auf den Tisch, die wir so vorher noch nicht gesehen hatten. Kinder nahmen mit wenigen Mitteln an einem Empathie-Training teil. Sportutensilien bekamen eine ganz neue Funktion. Das Genre der Legacy-Spiele, bei denen jede Partie eine Veränderung mittels Aufkleber, neuen Karten oder Regeln bedeutet, wurde das erste Mal auf Kinder zugeschnitten.

Dass viele dieser Innovationen in Spielen für vier- und fünfjährige Kinder auftauchten, macht den Kinderspieljahrgang 2020 ebenfalls zu etwas Ungewöhnlichem. Selten hatten wir für diesen Altersbereich eine so große und spannende Auswahl wie in diesem Jahr.

Kinder sind anspruchsvolle Mitspieler*innen. Sie wollen gefordert werden, sie wollen Spannung, sie wollen vor Aufregung unruhig auf ihren Stühlen hin und her rutschen. Das alles muss man mit genau dem richtigen Mix aus Spannungsbogen und Regelfülle schaffen. Das zeigt einmal mehr, wie komplex die Arbeit von Autor*innen für den Bereich Kinderspiel ist. Manches erwachsene Spielerherz mag erst dann richtig schlagen, wenn eine überbordende Fülle an Regeln und Sonderfällen auf dem Spieltisch liegt. Den Zielbereich, den man beim Kinderspiel treffen muss, ist dagegen ist sehr klein.

Aber so anspruchsvoll Kinder als Mitspieler*innen sind, so dankbar sind sie auch, wenn die Ansprüche erfüllt werden. Die zehn Spiele auf unserer Liste haben uns und unsere Testkinder und Testfamilien am meisten überzeugt. Drei von davon haben am 15. Juni guten Chancen, den Preis als Kinderspiel des Jahres 2020 verliehen zu bekommen.

„Foto Fish“ von Michael Kallauch, erschienen bei Logis Spiele, ist ein Such- und Reaktionsspiel für Kinder ab 4. „Speedy Roll“ von Urtis Sulinskas, erschienen bei Piatnik, ist ein Geschicklichkeits- und Rennspiel, ebenfalls für Kinder ab 4. „Wir sind die Roboter“ von Reinhard Staupe, erschienen beim Nürnberger Spielkartenverlag, ein Einschätz- und Tippspiel für Kinder ab 5. Wir, die Jury Kinderspiel des Jahres, danken den Autor*innen, Illustrator*innen und den Redaktionen und Verlagen für ihre tolle Arbeit.

Bis zur Preisverleihung gibt es für uns als Jury noch viel zu tun. Aber vielleicht haben Sie ja Lust, mit uns zu spielen. Durchforsten Sie unsere gesamte Liste, probieren Sie viel aus und lassen Sie sich und die Kinder in Ihrer Umgebung durch die Spiele so begeistern, wie wir begeistert wurden. Nutzen Sie diese ungewöhnlichen Zeiten als Chance, sich mit öfter mit allen an einen Tisch zu setzen und gemeinsam in fremde und spannende Welten abzutauchen – und behalten Sie es bei, wenn man sich wieder ungezwungen mit Freunden und Verwandten treffen kann.

Denn was gibt es Schöneres, als zu spielen? Oder – um es frei nach Loriot zu sagen: Ein Leben ohne Spiele ist möglich, aber sinnlos.

Christoph Schlewinski

Tim Koch ist neuer stellvertretender Vorsitzender

Der Verein Spiel des Jahres hat einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden: Der 40-jährige Tim Koch aus Oberzent im Odenwald. Er löst damit Martin Klein ab, der nicht erneut kandidiert hat, dem Verein aber natürlich regulär erhalten bleibt. Koch ist promovierter Agrarwissenschaftler und rezensiert Spiele seit 2013 auf seinem Blog Spielfreu(n)de.

Bei der turnusmäßigen Neuwahl des Vorstands wurden Harald Schrapers als Vorsitzender und Udo Bartsch als Schatzmeister wiedergewählt. Christoph Schlewinski bleibt Koordinator der Kinderspieljury, während Bernhard Löhlein weiterhin den Posten des Sprechers bekleidet.

Kritikenrundschau: Little Town – außen niedlich, innen hart

Ein bisschen Holz, ein bisschen Stein, ein bisschen Nahrung, fertig ist die kleine Stadt. Doch so einfach ist „Little Town“ (Shun und Aya Taguchi bei iello und Studio GG) nicht – trotz des einfachen Regelwerks. Was meinen die Kritiker und Kritikerinnen zu dem Spiel mit den niedlichen kleinen Städtebauern? Unsere Kritikenrundschau.

„Holz gibt es im Wald, Stein finden wir im Gebirge, Fisch gibt es im See: Wenn wir unsere Arbeiterfigur auf die Wiese neben Wald, Berg und See stellen, bekommen wir die entsprechende Ressource. Sobald wir genug Ressourcen haben, stellen wir einen Arbeiter auf den Bauplatz und suchen uns eines der offen ausliegenden Gebäude aus. Dieses lege ich auf eine freie Wiese des Spielbretts. Mit diesem Gebäude kann ich beispielsweise Rohstoffe tauschen beziehungsweise Münzen oder den Rohstoff Weizen erhalten“, so fasst Harald Schrapers den Ablauf von „Little Town“ zusammen.

Dennoch sieht Schrapers darin nach mehreren Partien große Spieltiefe heraufziehen. Grund ist, dass die Arbeiter auch ernährt werden müssen. „Im Vergleich zur Leichtigkeit der Spielanleitung hat es der eigentliche Ablauf in sich – wenn man denn eine Gewinnchance haben möchte und nicht halb verhungert auf den hinteren Punkteplätzen landen möchte. Mit Verhungern ist genau das gemeint. Nach jeder Runde muss ich meine drei Arbeiter mit je einem Rohstoff ernähren, und zwar Fisch oder Weizen. Holz und Stein mögen sie nicht. Jeder schlecht ernährte Worker bedeutet drei Siegpunkte Abzug – was eine ziemlich heftige Strafe ist. Wer da nicht ordentlich plant, weiß sich manchmal schon nach einer halben Partie nicht mehr zu helfen.“ Somit würde „Little Town“ zu einer „puren Denksport-Herausforderung“, die für Schrapers nicht ganz mit dem leichtherzigen Einsetzen der Figürchen zusammenpasst. Dennoch sei „Little Town“ ein „schön verpacktes Denkspiel mit hartem Ablauf“.¹

Runde Partien

Auch Udo Bartsch findet, dass „Little Town“ nicht „das ganz große Spiel“ sei – das solle es aber auch nicht sein. Ihm gefällt vor allem, dass das Spiel trotz seiner Reduktion sehr dynamisch abläuft. „Die Einschätzung, was ein guter Ertrag ist, ändert sich allerdings im Laufe der Partie. Anfangs muss man noch größeren Aufwand für die Ernährung betreiben, später läuft das fast nebenbei und Baustoffe werden wichtiger; gegen Ende erscheint es schließlich oft am besten, die Materialien gar nicht mehr zu verbauen, sondern gegen Siegpunkte wegzutauschen.“ Trotz weniger Spielzüge erlebt Bartsch einen kompletten Spannungsbogen. Allerdings mit „Härten“: „Wer kein Geld mehr hat, muss eventuell lange warten, bis eigene Häuser wieder etwas einnehmen, und fremde Häuser können solange nicht genutzt werden. Die Spielzüge sind derweil also weniger ertragreich. Weil die Rohstoffwürfel begrenzt sind und wir ja mittlerweile wissen, wie sehr Menschen in Krisensituationen zum Horten neigen, kann es – vor allem im Spiel zu viert – geschehen, dass man irgendetwas nicht mehr bekommt. Umso ärgerlicher, wenn dies die Ernährung betrifft und mit Minuspunkten ins Kontor schlägt.“

Grundsätzlich bleib sein Urteil dennoch positiv: „Mir gefällt die Reduziertheit. Obwohl wir nichts Kompliziertes machen und auch nicht lange spielen, fühlt sich die Partie am Ende rund an. Als stärkstes Element empfinde ich die Freiheit bei der Gestaltung des Spielplans. Jedes Mal wird er sich ein bisschen anders entwickeln.“ „Little Town“ brächte seinen Mechanismus besonders prägnant auf den Punkt. Fünf von sieben Sternen erhält das Spiel bei Bartsch – und damit die Wertung „reizvoll“. ²

Nicht aufregend

Stefan Gohlisch dagegen findet „Little Town“ wenig reizvoll. Die Herausforderung sei, schreibt er, „Synergien zwischen Gebäuden“ zu nutzen. Fesseln kann ihn das Spiel nicht, als Einführung in diese Art Spiel „macht ‚Little Town‘ alles richtig und auch sonst nichts falsch. Es läuft rund, erledigt in etwa einer Dreiviertelstunde Spielzeit, was es erledigen soll. Wirklich aufregend ist das aber nicht.“ Drei von fünf möglichen Sternen erhält das Spiel bei ihm. ³

Reduzierte Eleganz

Eleganz durch Reduktion: Zu diesem Urteil kommen auch Manuel Fritsch und Stefan Kessler in Fritsch’ Podcast. „Man muss immer gucken: Was liegt in der Auslage? Die ist sehr begrenzt, es gibt nur sehr wenige Gebäude“, sagt Fritsch. Das Spiel sei „dermaßen elegant runtergebrochen, dass man im ersten Moment denken könnte, es sei ein Worker Placement für Einsteiger“. Komplex mache es die Regel, dass auf dem gemeinschaftlichen Spielplan jedes Gebäude von jedem Spieler aktiviert werden könne.

„Als ich die Regel gehört habe“, sagt Fritsch, „habe ich mit der Schulter gezuckt und mich gefragt: Was soll daran besonders sein? Das kommt wirklich erst durch das Spielen, dass man dann merkt: Ich muss genau überlegen: Wo platziere ich diese Gebäude? Die anderen können das auch mitnutzen. Und dadurch balanciert sich das ein bisschen.“ Die „einfachen“ und „grundsoliden Regeln“ führten, so Kessler, in „Little Town“ zu einer großen Eleganz.

Alleine die Illustrationen, meint Fritsch, suggerierten ein anderes Spiel als „Little Town“ sei – denn die niedlichen Figuren wollen für ihn nicht ganz zu dem „knallharten Taktikspiel“ passen, als das „Little Town“ sich herausstelle. Es gäbe keine Glückskomponente. Sowohl Fritsch als auch Kessler sprechen eine Empfehlung für das Spiel aus – das zwar komplex werde, aber Dank der einfachen Regeln auch als Familienspiel funktionieren könne.

Genug neues

Im nächsten Podcast bespricht ebenfalls Stephan Kessler das Spiel. „Es ist ja einfach nur ein Arbeiter-Einsetz-Spiel“, die Frage für ihn sei gewesen: „Bietet das denn überhaupt genug Neues?“ Tiefe käme durch Interaktion zustande, dadurch, dass man anderen Felder für Gebäude wegnehmen könne oder abwägen, wann man welches Gebäude bauen sollte. „Es ist tatsächlich auch für mich interessant“, sagt er, „das ist für mich das Besondere an dem Spiel: dass es so simpel ist“. „Little Town“ hätte dennoch genug Neues, um ihn zu fesseln. Dennoch wendet er ein: „Es ist relativ viel am Anfang.“ Schade sei nur, dass die Auftragskarten, die es am Anfang gibt, weder gut geschrieben noch für das Spiel unbedingt nötig seien.

Kleine Feinheiten

Julia Zerlik findet in ihrer Videokritik „Little Town“ ein „sehr kleines, stimmiges, rundes Spiel“. Dass ein Arbeiter alle umliegenden Felder aktiviere, sei eine „spannende Sache“. „Es gibt allerdings so ein paar Feinheiten in dem Spiel, die ich mir anders gewünscht hätte“, sagt sie. Dass man sich zum Beispiel durch Geldmangel ins Abseits manövrieren könne und es unter Umständen lange dauern könne, bis man daran kommt – und bis dahin nicht mehr mitspielen könne. Hier hätte sie sich eine Regel gewünscht, die das verhindert. Ansonsten sei das Spiel aber „richtig cool“.

Gerangel

Auch Martin Klein findet „Little Town“ ein „sehr einfaches, eingängliches Spiel“, das „kurz und knackig“ sei. Besonders innovativ sei es nicht – „aber das, was man hier macht, greift ganz gut zusammmen“ und sei „durchaus abwechslungsreich“. Das läge vor allem daran, dass die Gebäudeauslage in jeder Partie anders sei. Teilweise ergäbe sich „ein ziemliches Gerangel auf dem Spielplan“. Vier von sechs möglichen Sternen bekommt das Spiel bei Klein – ein frisches hellgrün.

¹ games we play: Little Town
² Rezensionen für Millionen: Little Town
³ Neue Presse, Ausgabe vom 23.1.2020
Insert Moin: Le Brett, vom 12.12.2019 (kostenpflichtig)
Brettagogen #125
Spiel doch mal: Little Town
Spielerleben: 20 Spiele im Januar und Februar 2020
UA-154205407-1