Gefördert: Stadtbibliothek Erlenbach am Main

Aufgrund der Förderung mit 600 € durch den Verein Spiel des Jahres e.V. konnten im Jahr 2015 31 Gesellschaftsspiele gekauft werden, um in der Stadtbibliothek Erlenbach einen Grundbestand aufzubauen. Durch verschiedene Spenden und den Medienetat der Bibliothek ist der Spielebestand mittlerweile auf mehr als 80 Stück angewachsen und soll künftig noch weiter ausgebaut werden. Der Zielbestand liegt bei circa 125 Spielen. Wir freuen uns sehr, dass durch die Förderung durch Spiel des Jahres der Grundstein dafür so wunderbar gelegt wurde.

Spielenachmittag und Vorstellung der Spiele:
Am 27. Juni 2015 von 14 bis 17 Uhr wurden die neu erworbenen Spiele der Öffentlichkeit vorgestellt und konnten in den Räumen der Stadtbibliothek ausprobiert und auch sofort ausgeliehen werden. Damit haben wir schon ungefähr 30 Teilnehmer für unsere Spiele begeistert. Leider ist die örtliche Presse trotz Einladung nicht erschienen. Die Kinder und Erwachsenen hatten dennoch viel Spaß, und das Interesse an weiteren Spielenachmittagen hat sich sofort gezeigt.

Spielebestand

Familienspielenachmittag:
Seit 2011 findet in der Frankenhalle einmal jährlich ein Familien-Spielenachmittag statt, organisiert von Familienbeirat und Jugendzentrum Erlenbach. Die vierte Veranstaltung am 25. Oktober 2015 lief erstmals mit Beteiligung der Stadtbibliothek.
Hier wurden die Spiele auf großen Tischen präsentiert, und wer wollte, konnte sich ein Spiel nehmen und an Gruppentischen gemeinsam spielen. Es war also nicht mehr nötig, Spiele aus dem Privatbesitz zur Verfügung zu stellen. Es gab auch einen Parcours, bei dem man nach Durchlauf aller Stationen etwas gewinnen konnte.
Spielenachmittag

Spielen in der Bibliothek:
Der nächste Spielnachmittag fand dann wieder in der Bibliothek statt. Am 16. Januar 2016 kamen von 14 bis 17 Uhr wieder ungefähr 35 Kinder und Erwachsene in der Bibliothek zusammen. Aus dem Spielefundus waren zwar nur etwa 30 Spiele vorhanden, die anderen befanden sich in der Ausleihe. Diese Menge war aber für den Nachmittag völlig ausreichend.

Ausleihe:
Die Spiele konnten bisher schon sehr häufig ausgeliehen werden. In unserer Statistik ist auch stets eine große Zahl an Absenzen verzeichnet, das heißt, die Spiele sind oft außer Haus. Das weist auch darauf hin, dass der aktuelle Spielebestand für die Nachfrage noch zu gering ist.

Kakerlakak

Unsere nächsten Schritte:

  • Weitere Spielenachmittage sind in Planung.
  • Die Spiele werden gegebenenfalls mit Antolin-Aufklebern markiert, da einige Spielregeln in dem Web-basierten Programm zur Leseförderung in Schulen enthalten sind.
  • Leseförderung durch Spielen. Wer spielt, „muss“ lesen, denn nicht nur die Spielregeln muss man sich erlesen, sondern während des Spiels oftmals auch Anweisungen.
  • Gründung eines Spielkreises für Erwachsene.

Christine Fröhlich,
Stadtbibliothek

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